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Wahlen Kommunalwahl 2004

Zahl der Bewerber hat sich stark verringert

Ostseezeitung: Donnerstag, 06.05.2004

45 kandidieren für Kröpeliner Stadtparlament

4438 Bürger sind im Amt Kröpelin wahlberechtigt. Darunter sind 167 Erstwähler, die jünger sind als 18 Jahre. Sie erhalten keinen Stimmzettel für die Europawahl.

Kröpelin “Bei dieser Wahl ist vieles anders”, meint Helgrid Erdmann, Leiterin des Hauptamtes im Kröpeliner Rathaus und zurzeit Amtswahlleiterin im Amt Kröpelin. “Bei der letzten Kommunalwahl im Jahr 1999 wurden im Amtsbereich auch die Gemeindevertretungen und Bürgermeister gewählt.

Dieses Mal stehen außer den Kandidaten für die Europawahl und den Kreistag nur die Stadtvertreter zur Wahl. Denn das Amt gibt es nur noch bis einen Tag vor der Wahl”, erklärt die Beamtin.

Dementsprechend hat sich auch die Zahl der Wahlvorschläge und Bewerber geändert. Wurden mit 24 Wahlvorschlägen im Jahr 1999 noch 105 Kandidaten ins Rennen geschickt, sind es in diesem Jahr nur noch sechs Wahlvorschläge mit insgesamt 45 Kandidaten.

Davon können nach dem Wahltag aber höchstens 19 Bewerber einen Sitz im Stadtparlament erhalten. Jede der sechs antretenden Parteien oder Wählergruppen hätte nach dem Gesetz bis zu 22 Kandidaten aufstellen können.

Aber die Zahl der Bewerber erreichte in keinem Fall die Hälfte der möglichen Kandidatenzahl. Mit neun Kandidaten, darunter einer Frau, wirbt die Freie Wählergemeinschaft Kröpelin um die Gunst der Wähler und sechs Männer und zwei Frauen stehen auf der Bewerberliste der Wählergemeinschaft Jennewitz.

Die meisten Bewerber hat die SPD auf ihrer Liste. Sechs Männer und vier Frauen treten in Kröpelin für die Sozialdemokraten an. Die CDU schickt sechs Männer und drei Frauen ins Rennen. Bei der PDS sind es ebenfalls drei weibliche Bewerberinnen. Dazu kommen noch fünf männliche Kandidaten. Ein männlicher Kandidat für die Kröpeliner Stadtvertretung steht auf dem Vorschlag der FDP. Von allen 45 Bewerbern verfügen bereits 19 über politische Erfahrung in einer Stadt- oder Gemeindevertretung. Die älteste Kandidatin ist 76 Jahre alt. So wie sie kommt auch der jüngste Bewerber, ein 24-Jähriger, aus Kröpelin.

Wahlberechtigt sind für die Kommunalwahl am 13. Juni 4438 Bürger. Die 167 Erstwähler unter 18 Jahren erhalten keinen Stimmzettel für die Europawahl.

“Bei der letzten Kommunalwahl gab es mit 57,83 Prozent eine recht gute Beteiligung. Ich hoffe, dass auch dieses Mal wieder viele Bürger von ihrem Recht Gebrauch machen”, sagt Helgrid Erdmann.

Die von den Wählern abgegebenen Stimmen werden nach Schließung der Wahllokale in den jeweiligen Stimmbezirken ausgezählt. Die Wahllokale sind in Altenhagen im Gutshaus, im Feuerwehrhaus in Groß Siemen, Im DRK-Gebäude in Jennewitz, in der Regionalen Schule in Kröpelin, im Awo-Seniorenheim am Wedenberg sowie im Kröpeliner Rathaus.

An letzterem Standort können die Bürger auch per Briefwahl ihr Votum für die Stadtvertretung, den Kreistag und das Europaparlament abgeben. Die Belange der jetzt noch existierenden Gemeinden, die nach der Wahl zur Stadt Kröpelin zählen, werden später auch noch von sogenannten Ortsbeiräten vertreten. Die werden durch die neuen Stadtvertreter für die einzelnen Gebiete gesondert gewählt.

Bürger, die als Wahlhelfer mitwirken möchten, können sich im Rathaus melden.

ROLF BARKHORN

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