Mittwoch, 18. September 2019
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Wehr will auch Schule unterstützen

Roland Bull will als neuer Wehrführer in Kröpelin das weiterführen, was sein Vorgänger begonnen hat. Nicht nur den Brandschutz, sondern auch einen Beitrag für das gesellschaftliche Leben der Stadt leisten.

Kröpelin Roland Bull, ein Mann mit einer ernsten, jedoch auch fröhlichen Seite, will mit Leidenschaft für die Kröpeliner Feuerwehr das weiterführen, wofür sie steht: schneller Einsatz in Notfällen, Zuverlässigkeit, Hilfeleistungen, Erhalt und Ausbau der Wehr und Ansprechpartner für Privatpersonen, die Fragen rund um Sicherheit oder zu einem Brandfall im Haushalt haben.

Bull hat vor kurzem die Nachfolge von Claus Kröplin als Wehrführer angetreten. Vertreten wird er vom momentanen Vorstand, zu dem Michael Lübs, Sieghart Schümann, Manfred Both und Frank Schwanitz gehören. Mit Roland Bull wurden Michael Lübs und Sieghart Schümann neu gewählt. Lübs ist seit 1990 im Spielmannszug und seit acht Jahren in der aktiven Wehr. Der 25-Jährige wurde zum stellvertretenden Gemeindewehrführer gewählt. Der 43-jährige Sieghart Schümann erhielt das Amt des stellvertretenden Gemeindewehrführers in Groß Siemen und Schmadebeck. Er ist seit 1977 in der Wehr.

Roland Bull, der seit 25 Jahren in der aktiven Wehr ist, möchte das weiterführen, was der alte Vorstand begonnen hat. „Es geht zurzeit vor allem um die Strukturierung des Brandschutzes, die Vorbereitung zum 100-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Kröpelin im kommenden Jahr und die Gewinnung von Nachwuchs für die Einsatzkräfte“, erklärt der 44-Jährige. Nicht nur aus diesem Grund wird die Feuerwehr am 6. Mai die einheimische Schule unterstützen, der die Schließung droht. „Alle Ortsfeuerwehren werden beim Schulfest anwesend sein, denn dieses Problem geht gerade auch uns etwas an“, sagt der Wehrführer.

Heute findet die erste Sitzung mit dem neuen Vorstand statt. „Es geht unter anderem um den Aufbau neuer Konzepte und um personelle Strukturen“, sagt er. „Des Weiteren werden wir die rechtlichen Grundlagen besprechen müssen. Auch muss die Satzung überarbeitet werden“, betont Bull. „Bisher war die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung immer gut. Ich hoffe, das bleibt auch in Zukunft so“, meint der Wehrführer.

SABINE HÜGELLAND
OZ vom 26.04.06

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