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Volleyballer nennen sich XXL

Kröpeliner Unternehmer haben jetzt eine Freizeitsportgruppe gegründet und sich sogar einen eigenen Volleyballplatz gebaut. XXL heißt die muntere Truppe, die für weitere Sportbegeisterte offen ist.

Kröpelin „Als Sportverein haben wir uns 1996 an alle Betriebsleiter mit der Bitte gewandt, bei uns Sport zu treiben“, erzählt Dieter Sartorius, Vorsitzender des Kröpeliner SV 47. Die Resonanz war gut und es wurde die Sportgruppe XXL gegründet.
Bei XXL sind vorwiegend Unternehmer versammelt, die schon lange keinen Sport mehr getrieben haben. So wurden aus Nichtsportlern quasi über Nacht Aktive, die einmal wöchentlich etwas für ihren Körper tun.

„Die Bewegung tut sehr gut, sie ist für mich der ideale Ausgleich zur täglichen Arbeit“, meint beispielsweise Bauunternehmer Ulli Dombrowski.

Auch wenn der Volleyball im Vordergrund steht – das Spektrum der sportlichen Aktivitäten ist noch viel breiter. So wird beispielsweise eine Radwanderung gemeinsam mit den Familien durchgeführt. Ein Wochenende mit Sport und Erholung in Berlin-Spandau stand auf dem Programm. Bei Volkssport-Veranstaltungen des Kröpeliner Sportvereins und der verschiedenen Firmen sind die XXL-er natürlich auch dabei. Auch ein Sportfest, bei dem die Familien mit einbezogen wurden, hat XXL schon mit gutem Erfolg organisiert. „Es macht einfach allen Spaß, weil die Ungezwungenheit und die Freude dominieren“, sagt der Dachdeckermeister Günter Heinrich, der für die Finanzen und Versorgung zuständig ist und auch die Anwesenheitsliste bei den vielen Aktivitäten führt.

Jetzt hat sich die Sportgruppe einen Volleyballplatz im Freien geschaffen. Die Familie Radloff hat dafür von ihrem Grundstück eine Fläche zur Verfügung gestellt. „Das Interesse an solch einem Platz war groß, weil die Bewegung an der Luft mehr Spaß bereitet, und außerdem kosten Hallenzeiten in Kröpelin Geld“, so Christoph Radloff.

84 Tonnen Sand und 40 Tonnen Kies wurden bei der Anlage des Platzes verarbeitet. Auch eine Drainage wurde gelegt, damit der Platz, der neunmal 18 Meter misst, nach Regen schnell wieder abtrocknet. „Weil wir die Technik haben, lag es nahe, auch gleich die Arbeiten auszuführen“, so Radloff junior. Der Platz mit dem losen Sand wird gut angenommen. „Nicht nur die Frauen- und die Herrenmannschaft der Sportgruppe XXL spielen dort, sondern auch Kinder und Jugendliche. Übrigens: Zum Namen ,XXL’ kam es, weil viele der Mitglieder etwas Übergewicht auf die Waage bringen“, meint Sartorius schmunzelnd.

Heute zählt die Gruppe bereits über 20 Mitglieder und hat den Dienstag zum regelmäßigen Sportabend gemacht. Dazu sind weitere Interessierte herzlich willkommen. Der Volleyballplatz liegt am Boldenshäger Weg und ist seit dem 1. Juli in Betrieb.

FRED EGLER
Ostseezeitung Donnerstag, 21. Juli 2005

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