Mittwoch, 21. Februar 2018
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Allgemeinmedizinerin Sonja Schariot praktiziert nun in Kröpelin

Durch die Eröffnung einer neuen Praxis von Herrn Campenhausen, sind in der Gemeinschaftspraxis in der Dammstraße Räume frei geworden. In diesen Praktiziert nun die Allgemeinmedizinerin […]
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Offener Brief – Haus Gutenberg

Sehr geehrter Herr Dr.Borchard,
Werte Abgeordnete,

wer heute durch das Stadtzentrum von Kröpelin geht merkt die positiven Veränderungen. Die Stadtbibliothek hat sich Kröpelin über 500,000€ kosten lassen und es wird bald ein Rockmuseum geben . Schön. Doch wie steht es um Einkaufsmöglichkeiten für uns ältere Bürger?
Sie gibt es, dank der Initiative einer jungen Familie aus Vietnam .In der Hauptstraße ist dieser kleine Laden, der von seiner Ausstattung an die Nachkriegszeit erinnert. Doch er erfüllt seinen Zweck und ist sehr beliebt. Nun hatte der kleine Laden wegen Urlaub geschlossen und man konnte in der Hauptstraße der Stadt nicht einmal eine Schachtel Zigaretten kaufen.
Als ich neulich den Artikel über Haus Gutenberg in der OZ las,da kam mir die Idee:Rentner
Die Stadt sollte das Haus kaufen und sanieren, denn irgendwie ist es auch ein Kulturdenkmal unserer Stadt. Es ist auch die letzte Möglichkeit im Stadtzentrum eine Begegnungsstätte (Gemeindehaus) für uns Kröpeliner zu schaffen. Unten könnte ein Teil des ehemalige Schlecker Ladens für den Einkauf des täglichen Bedarfs hergerichtet und an die Vietnamesische Familie vermietet und durch sie in einer zeitgemäßen Form betrieben werden. Ein weiterer abgetrennter Raum könnte als Bürgertreff genutzt werden.
Die Miete sollte so gestaltet sein, das sie bezahlbar ist und ein wirtschaftliches Betreiben des Geschäfts ermöglicht. Im oberen Teil des Gutenberghauses sollten die Wohnungen neu entstehen und ein Mieter könnte schon einmal der zukünftige Ladenbetreiber sein.
Als meine Bürgereingabe soll die Stadtverwaltung von Kröpelin die Machbarkeit meines Vorschlages prüfen und in der kommenden Stadtvertretersitzung dazu Stellung zu nehmen. Der Erlös aus der Lidl Ansiedlung, der für die Stadt Kröpelin ökonomisch richtig und ein gutes Geschäft war, aber für uns Bürger wieder nur lange Einkaufswege mitbrachte, könnte ja zur Realisierung dieses Vorhabens Verwendung finden.
Alt werden ist eine der wenigen Gerechtigkeiten des Lebens. So Seniorenfreundlich wie Sie Kröpelin gestalten, liebe Abgeordnete, so werden Sie es wiederfinden, wenn Sie selbst Senioren sind.
Alle Fraktionen des Stadtparlamentes sollten sich, im Interesse unserer Bürger, mit einer gemeinsam getragenen Beschlussvorlage für den Kauf des Gutenberghauses und seiner Sanierung in unserem Stadtzentrum einbringen.

Sicher wird es viele Gründe geben,meinen Vorschlag abzulehnen. Dennoch wollte ich es versuchen, Kröpelin etwas lebenswerter machen zu wollen.

HERBERT BOLDT

Bürger der Stadt Kröpelin seit 1949

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