Mittwoch, 21. Februar 2018
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De Drom e.V.

Bahnhofsgebäude von Kröpelin erfährt neue Bestimmung
Verein „DE DROM“ hat viel vor

Noch liegt es da, wie in einem Dornröschenschlaf, das einst ehrwürdige Kröpeliner Bahnhofsgebäude. 1883 erbaut und heute denkmalgeschützt gingen die besten Zeiten des Backsteingebäudes 2005 zu Ende. Heike Fürstenberg schließt im Februar ihre Gaststätte. Kurz darauf zieht der letzte Mieter aus.Fenster und Türen werden mit Spanplatten verschraubt und das endgültige Aus für eine neue Bewirtschaftung schien unwiderruflich zu sein. Doch manchmal kommt es auch anders. Der Kröpeliner Bürgermeister Herr Hubertus Wunschik suchte bei seinen bundesweiten Bemühungen um die Etablierung einer Kunstakademie in und um Kröpelin viele Kontakte und fand neben Gleichgesinnten auch den Mann,der sich mit seinen Ideen identifizieren sollte und bald Voraussetzungen für eine Umsetzung schaffte. Ein 63-jähriger Immobilienunternehmer aus Berlin kaufte am 28. April das ehemalige Empfangsgebäude von der Bahn AG und wird es dem Verein „De Drom“ für einen symbolischen Euro für 16 Jahre überlassen. Unter der Maßgabe, dass hier Kulturarbeit passiert wird der Investor sich mit einer beachtlichen Summe bei der anstehenden Sanierung und Umgestaltung beteiligen. Auf Anregung von Herrn Hubertus Wunschik gründete sich der Verein bereits am 05. Februar 2010. Er will die Förderung von Kultur und Bildung in der Stadt Kröpelin, im Kreis Bad Doberan und der Regiopole Rostock voranbringen.
( Regiopole: KURZ = Großstädte abseits von Metropolen, die in eher ländlich geprägten Regionen ein Zentrum mit bestem Entwicklungspotenzial darstellen.)
25 Mitglieder gibt es bislang und „De Drom“ (DER TRAUM) ist beim Amtsgericht Bad Doberan als gemeinnütziger Verein eingetragen.
Nun soll die

„Baltische Kunstakademie”

ohne Campus, bald ihren Sitz im ehemaligen kröpeliner Bahnhofsgebäude bekommen und das Gemäuer insgesamt mit neuem Leben erfüllt werden. Dazu gehören als Anfang neben der Wiedervermietung der Wohnungen auch die Wiedereröffnung der Gaststätte. Daneben gibt es weitere interessante kulturelle Nutzungsgedanken und Möglichkeiten, die parallel realisiert werden sollen. Ein Vertrag zwischen neuem Eigentümer und dem Verein, als neuen Nutzer, wurde am 31. Mai in Berlin unterzeichnet. Damit kann der Verein mit seiner Arbeit richtig beginnen. Schon im Juni soll das los gehen. Bleibt zu wünschen, dass „De Drom“ mit Erfolg seine VORHABEN wahr werden lässt und das Kröpeliner Bahnhofsgebäude bald eine kulturelle und künstlerische Begegnungsstätte sein möge.
HERBERT BOLDT

Artikel im “ROSTOCKER BLITZ”vom 20. Juni 2010

Foto:HERBERT BOLDT – Das Kröpeliner Bahnhofsgebäude im Frühling 2010. Wer hier etwas bewegen will,braucht neben viel Mut und Arrangement auch das nötige „Kleingeld“ für die Sanierung. Ein solches Vorhaben verdient Anerkennung!

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