Dienstag, 20. Februar 2018
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Tischlerei zieht ins Gewerbegebiet

Die Stadt Kröpelin hat vier Gewerbegebiete vorzuweisen. In Kürze gesellt sich eine Tischlereiwerkstatt zu den ansässigen Firmen.

Kröpelin Eine Minute bis zur B 105, zehn bis Bad Doberan und in einer guten halben Stunde ist man in Wismar. Das am südwestlichen Ortseingang gelegene Gewerbegebiet der amtsfreien Stadt Kröpelin soll in Kürze wieder Zuwachs erhalten. Eine Tischlerei will sich mit einer recht großen Werkstatt neben dem Gelände der Kröpeliner Werkstätten niederlassen. Diese Einrichtung, eine kirchliche Betriebsstätte für Menschen mit Behinderung, kaufte vor sieben Jahren 8000 Quadratmeter Land in diesem Gebiet. Mit 217 Beschäftigten gehört sie heute zu den größten Arbeitgebern der Stadt.
Das Gewerbegebiet „Am Stadtbach“ umfasst 36,4 Hektar. Tankstelle, Kartoffellagerhallen, Bau GmbH, Getränkehandel und Agrar-AG sind schon seit Jahrzehnten auf 29 Hektar angesiedelt. 1994 erweiterte die Stadt die Bestandsfläche um 7,4 Hektar. Gut 50 Prozent der ehemaligen Privatwiese wurden in vier Jahren erschlossen. Eine lange Zeit: „Wir haben nach unseren finanziellen Möglichkeiten gebaut, brauchten somit keine Kredite aufnehmen“, informiert Bürgermeister Paul Schlutow. Allerdings gab es damals für die Erschließung auch eine einmalige 70-Prozent-Förderung des Landes. Bis dato sind dort noch gut fünf Hektar Gewerbefläche zu haben. „Erschlossen wird auf Nachfrage, das geht in der Regel sehr schnell“, so Schlutow. Er ist froh, noch freie Flächen anbieten zu können. „So können wir offen für viele Projekte sein, die wichtig für die Zukunft der Stadt sind.“

Kröpelin umgeben noch drei weitere Gewerbegebiete, die nicht Eigentum der Stadt, sondern Privatbesitz sind. Arm an Fläche ist die Stadt nicht, immerhin gehören 66,89 Quadratkilometer mit 16 angrenzenden Dörfern zu Kröpelin. Das 5,2 Hektar Gewerbeland in der Lagerstraße bietet Niederlassungen im Landwirtschafts- und Baubereich. Die Fläche am Hundehäger Weg umfasst gute 12 Hektar. Dort findet man Autowerkstätten, Metallbau-, Fenster -und Baufirmen. In der Brusower Chaussee ist es auf einer 1,6-Hektar-Fläche sehr übersichtlich. Dort sind überwiegend Baumaschinen im Angebot. Bauamtsleiter

Rüdiger Kropp versichert: „Auch in diesen drei Gewerbegebieten sind noch Restflächen frei.“

Produktion und Handwerk sind der Stadt natürlich am liebsten. Arbeitsplätze schaffen und nebenbei die Stadt in ein attraktives Licht auf der Wirtschaftskarte rücken, ist für Schlutow wichtig.

DORIT WEHMEYER
OZ vom 25.01.06

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