Dienstag, 20. Februar 2018
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Rückblick auf eine spannende Woche und ein Blick voraus auf den Rückgang der Rücklagen

Kommunalpolitisch gesehen liegt eine spannende Woche hinter uns. Bei zwei wichtigen Ereignissen, nämlich der Einwohnerversammlung am Dienstag und der Stadtvertretung am Donnerstag war Herr Thomas Gutteck mit der Berichterstattung auf Kroepeliner.de nicht nur sehr schnell, sondern die dort dargestellte Meinung deckt sich vollkommen mit derjenigen, die ich hier schreiben würde.

Auf der Stadtvertretung wurde der Haushalt 2010 beschlossen und da zu meinem Teil der Fraktionsarbeit die Finanzen gehören, sprach ich nicht nur dort zu diesem Thema, sondern bin gerade dabei, die eine oder andere Graphik zu basteln, damit man sich hinter all den vielen Zahlen leichter ein Bild machen kann.

Heute eine Übersicht zum ziemlich dramatischen Rückgang der Rücklagen der Stadt Kröpelin. Die Rücklagen sind in den vorangegangenen Jahren angesparte Gelder, zwischenzeitlich möglichst gut verzinst angelegt, aber so, daß man an die Gelder immer noch heran kommt, wenn man es braucht. In diesem Jahr braucht die Stadt rund zwei Drittel aller Rücklagen, nämlich laut beschlossenem Haushalt 1.024.800 Euro von am 01.01.2010 vorhandenen 1.450.400 Euro, so daß wir am 31.12.2010 gerade noch 425.600 Euro auf der Kante haben.

Sollte sich an der Haushaltslage nichts wesentlich ändern, so geht auch dieser Rest im Jahr 2011 in den Ausverkauf und als Rücklage bleibt lediglich die so genannte Pflichtrücklage übrig, die wir zu jedem Jahresende vorhalten müssen. Auf gut deutsch: spätestens Mitte 2011 ist die Stadt Kröpelin blank. Dann bliebe wohl nur der massive Verkauf von Anlagevermögen oder der Einstieg in die kreditfinanzierte Schuldenschraube.

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