Sonntag, 18. Februar 2018
Schusterstadt Kröpelin
Wegweiser
Start ›  Quer durch den Obstgarten
Presse

Quer durch den Obstgarten

Kröpelin „Wer pflanzt, tut Gutes.“ Volker Hinrichs, Chef der Ostsee-Baumschulen in Kröpelin sagt es, lächelt und untermalt den Satz mit raumgreifender Geste. „Nicht nur für die Natur, sondern auch für die Seele – wer einen schönen Garten besitzt, in dem es sprießt und gedeiht, der fühlt sich einfach wohler, als einer, der nur Beton sieht.“
Wer dem großen Sprießen in seinem Garten nachhelfen möchte, der muss jetzt in Gang kommen, die Pflanzsaison von Bäumen und Sträuchern steht kurz bevor.

Gerade bei Obstbäumen, die schnell viele Früchte tragen sollen, kommt nur die Zeit, in der die Bäume ihre Blätter verlieren, der so genannte Ruhestand, als Pflanzzeit in Frage. Erst recht gilt das, wenn das Bäumchen wurzelnackt, also ohne Erdballen in den Boden kommt.

In ein paar Wochen ist es so weit, dann kommen die Pflanzen in die Grube, die eine lockere Sohle haben sollte. „Keinesfalls darf die Pflanze tiefer in der Erde stecken als vorher in der Baumschule“, betont Hinrichs. Dann würden Luft- und Flüssigkeitshaushalt gestört. Nach der Pflanzung im Herbst regeneriert das Bäumchen die Wurzeln und ist bereit, mit den ersten Sonnenstrahlen im Frühjahr loszusprießen.

Für Hinrichs Baumschule startet jetzt die wichtigste Saison. Allein bei den Äpfeln ist er mit fast 40 verschiedenen Sorten darauf vorbereitet. Am 14. und 15. Oktober beginnt in der Baumschule der Herbstverkauf. Interessenten bekommen dann und am folgenden Wochenende von jeder Apfel- und Birnensorte Früchte zum Verkosten.

OLIVER STROHBACH
Ostseezeitung vom 15.09.05

0 Kommentare zu “Quer durch den Obstgarten”


  1. Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

*