Dienstag, 23. Januar 2018
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Kröpelin muss als selbständige Stadt als Grundzentrum mit eigener Verwaltung erhalten bleiben

So lautet der erste Satz des SPD-Wahlprogramms 2009 bis 2014 für die Stadt Kröpelin, gleich hinter dem Vorwort. Gegenwärtig arbeiten wir noch an der Fortschreibung unseres Programms für die Jahre 2014 bis 2019. Es darf aber bereits heute verraten werden, wie der künftige erste Satz nach dem Vorwort lauten wird:

Kröpelin muss als selbständige Stadt als “Grundzentrum” mit eigener Verwaltung erhalten bleiben.

Noch Fragen? Höchstens die Frage an Herrn Andreas Meyer, Leiter der Lokalredaktion der Ostsee-Zeitung Bad Doberan, ob er seine heute in der OZ vorgetragene Behauptung von wegen “Hinter den Kulissen zeichnet sich eine Mehrheit für Fusionsverhandlungen ab.” auch belegen und diese Mehrheit benennen kann? Unserer Fraktion ist diese ominöse Mehrheit nicht bekannt.

Auf einem gänzlich anderen Blatt steht natürlich, daß man mit seinen Nachbarn spricht. Das sahen die Kröpeliner Stadtvertreter bisher als eine Selbsverständlichkeit an und werden das sicherlich fortsetzen. Die Stichworte hierbei sind: interkommunale Verwaltungszusammenarbeit, grenzüberschreitende Investitionen und gemeinsame Interessensvertretung gegenüber Dritten.

Das doppelte “als” im Satz klingt nicht schön. Vielleicht sollten wir den Satz doch etwas anders formulieren? Wer hat einen wohlklingenderen Vorschlag, der aber am Inhalt nichts ändert? Darüber hinaus laden wir alle Kröpeliner ein, sich an der Erarbeitung unseres Wahlprogramms mit Kritik und Hinweisen zu beteiligen.

Aus dem RathausPresse BürgermeisterHubertus Wunschik

In Radio und Fernsehen: Kröpelins Bürgermeister in den Ruhestand versetzt

Am Morgen nach der Entscheidung vom 20.03.2014 konnte man es bereits im NDR Radio MV hören und folgende Meldung auf der Homepage des NDR finden:

Kröpelin: Bürgermeister in den Ruhestand

Der Bürgermeister von Kröpelin, Hubertus Wunschik (Grüne), ist per Stadtvertreter-Beschluss in den Ruhestand versetzt worden. Wunschik ist seit fast einem Jahr krank gemeldet. Die Amtsärztin des Landkreises Rostock hatte ihn für die Arbeit als Bürgermeister als dienstunfähig eingestuft. Daraufhin haben die Stadtvertreter nun einstimmig beschlossen, ihn auf Grundlage des Landesbeamtengesetzes in den Ruhestand zu versetzen. Akzeptiert Wunschik den Beschluss, müssen die Kröpeliner innerhalb von fünf Monaten einen neuen Bürgermeister wählen.

Quelle: www.ndr.de

Am Abend dann ein kurzer Fernsehbericht von David Pilgrim im Nordmagazin des NDR mit folgender Anmoderation, gesprochen von Thilo Tautz:

In einer Kleinstadt wie Kröpelin kennt jeder jeden und so kennt natürlich auch jeder den Bürgermeister und weiß einiges über den zu berichten. Das ist in Kröpelin leider selten etwas positives. Um es kurz zu machen, die Kröpeliner wollen ihr Stadtoberhaupt am liebsten los werden. Nach vielen Jahren des Schimpfens und Lästerns scheint jetzt eine Lösung in Sicht zu sein.

Nordmagazin 21.03.2014

Dann der eigentliche Bericht:

Das Kröpeliner Ortsschild ist schon demontiert, die Demontage des Bürgermeisters ist in vollem Gange. Und wohin geht die Reise? Die Kleinstadt hat die typischen Probleme aller Kleinstädte in Mecklenburg-Vorpommern und eines noch.

Bürgerin: Ich bin der Meinung Herr Wunschik hat nicht genug für die Stadt gemacht und vor allem für die Jugendlichen nicht der Stadt.

Dabei tut der Bürgermeister einiges mit seinem Verein “de Drom”, der seinen Sitz im Bahnhof der Kleinstadt hat. Zweck dieses Vereins ist die Förderung von Kultur, Bildung und Gemeinwesen in der Regiopole Rostock und das ist doch was.

Bürgerin: Wenn irgendwelche Feiern angesetzt sind von seinem Dromverein, weiß ich noch, ist es nicht so schön, wenn man ihn dann ein bißchen anders sieht, ein bißchen zu voll. Ja.

Vielleicht auch deshalb arbeiten die Stadtvertreter seit fast vier Jahren daran, den gewählten Bürgermeister wieder loszuwerden. Sie suspendierten ihn, die Kröpeliner Bevölkerung sollte ihn abwählen, doch der Bürgerentscheid scheiterte knapp.

Frage: Ist das denn ein guter Bürgermeister?
Bürgerin: Tja, was soll ich sagen? Ich, keine Ahnung. Er ist ja nie da.

Stimmt, seit April 2013 ist der Bürgermeister krank geschrieben. Die Stadtvertreter schickten ihn irgendwann zum Amtsarzt, der erstellte ein Gutachten und das scheint eindeutig, denn auf der Stadtvertretersitzung gestern lautete die Beschlußvorlage:

“Versetzung des Bürgermeisters (…) in den Ruhestand wegen anhaltender Dienstunfähigkeit gemäß Paragraf 41 Landesbeamtengesetz MV (Paragraf 26 Beamtenstatusgesetz) für die Verwendung innerhalb der Stadtverwaltung der Stadt Kröpelin.”

Nordmagazin 21.03.2014

Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Der Mann ist unfähig Bürgermeister von Kröpelin zu sein und das mit ärztlichem Attest.

Bürger: Es wird Zeit das er weg kommt. Ja, was soll er hier bei uns? Der hat doch nur krank gemacht und kriegt sein Geld weiter.

Daran ändert sich auch im Ruhestand nichts, Stichwort Pension, für die Stadt aber billiger als jetzt.

Für das Nordmagazin war der Bürgermeister heute nicht zu erreichen und die Stadtverwaltung wollte sich wegen des noch laufenden Verfahrens nicht äußern, denn ganz sicher ist der Ruhestand noch nicht.

Bürger: Das beste wärs ja, aber ob dat weitergeht, weiß ich nicht.

In wenigen Wochen werden die Kröpeliner wohl wissen, ob sie neu wählen dürfen und dann haben sie bestimmt ein glücklicheres Händchen.

Für eine Weile dürfte der Bericht noch in der Mediathek des NDR als Flash Video im Format 512×288 zu finden sein, doch leider muß auch der NDR Inhalte oft zu schnell wieder löschen. Darum bieten wir an dieser Stelle einen eigenen Mitschnitt des Berichtes mit der Anmoderation in Länge von 2:44 min in drei Varianten zum Download:



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