Mittwoch, 18. September 2019
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Pausenhof soll viel Grün erhalten

21 Eltern und vier Lehrer der Kröpeliner Grundschule haben einen Verein gegründet. Es geht um ein schöneres Umfeld der Grundschule.

Kröpelin Jetzt starten sie durch. 21 Eltern und vier Lehrer der Grundschule in Kröpelin wollen was verändern. Sie gründeten kurzerhand den Grundschulverein Kröpelin. „Unsere Kinder sollen endlich einen schönen, grünen Schulhof bekommen“, erklärt Nancy Miks. Die Muter zweier Kinder hat sich dazu entschlossen, die Arbeit des Kassenwartes im Verein zu übernehmen. Den Vorsitz hat Mirko Moerke. Erster Stellvertreter ist Maik Miks, die Zweite ist Doreen Thielert. Die Schriftführung übernahm Ingrid Vanhauer.
„Der Antrag auf die Eintragung als Verein läuft zwar noch. Wir wollen jedoch endlich anfangen zu arbeiten“, erklärt Doreen Thielert. Sie gehört auch zu den Eltern, die sich entschlossen haben, ihren Kindern ein besseres Umfeld zu bieten. „Schauen Sie sich das doch mal an“, sagt sie im Hinblick auf den Schulhof aus Beton. „Kein Grün, Treppen die marode sind und ein Hindernis darstellen“, stellt sie fest. „Hinter der Schule ist eine Grünfläche von der Größe eines Fußballfeldes. Die liegt brach“, sagt die zweifache Mutter. „Wir als Verein wollen, dass dort ein Pausenhof mit vielen Spielmöglichkeit entsteht“, erklärt sie den wichtigsten Punkt des Vereines. Dazu sind natürlich Sponsoren notwendig. Unternehmen können sich mit unterschiedlichen Hilfeleistungen einbringen. „Alles, was wir selber machen können, das erledigen wir.“ Andere, wie Tischler oder Baufachkräfte, können sich mit Arbeitsleistungen oder dem Bau von Spielgeräten einbringen. Des Weiteren sollen unter anderem die Unterrichtsräume ausgestaltet und neue Lehrmittel beschafft werden.

„Zu allererst gehen wir jedoch den Pausenhof an“, sagt die stellvertretende Vorsitzende des Vereins. „Wir brauchen die Genehmigung der Stadt, um das Grundstück in seiner vollen Größe herzurichten“, erklärt Mirko Moerke. „Dem Grundstück muss noch eine Fläche hinzugegeben werden. Der Boden ist uneben und muss begradigt, Wege müssen angelegt, eine Überdachung geschaffen werden“, so Moerke. In der nächsten Woche haben wir einen Termin mit dem Bürgermeister. Da hoffen wir, alles klären zu können“, sagt er. „Wir finden es nur schade, dass bei unserer Versammlung im November nur zwölf Eltern anwesend waren. Es hatten so viele vorher Interesse bekundet“, sagt bedauernd Doreen Thielert.

Die erste Veranstaltung, um Spenden zu bekommen, findet am 15. Dezember in der Grundschule statt. Ab 15 Uhr sind Schüler und Eltern beider Schulen zu einer Weihnachtsfeier geladen. „Es warten viele Kuchen und Überraschungen auf die Gäste“, kündigt die junge Frau an.

SABINE HÜGELLAND
OZ vom 13.12.2005

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