Sonntag, 18. Februar 2018
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Mit Solarium und Wellness in den Lenz

Gestern begann offiziell der Frühling. Davon war nichts zu spüren. Und auch in den nächsten Tagen sieht Petrus keinen Handlungsbedarf.

Kröpelin Mit Handschuhen, dicker Jacke und Rollkragenpullover stapft Monika Bergau durch Kröpelin. Der Himmel ist grau, von einem wärmenden Sonnenstrahl keine Spur und vereinzelt fallen sogar ein paar kleine Regentropfen vom Himmel. Selbst das Quecksilber des Thermometers schafft es nicht über die Fünf-Grad-Marke. So begrüßte uns gestern der Frühling. Die OZ befragte deshalb Menschen in Kröpelin, wie sie sich auf den Frühling – trotz dieses Wetters – einstellen. „Wir wollen in den Garten“,wünscht sich Monika Bergau. „Das alte Laub runterholen, vertrocknete Blumen ab- und Rosen beschneiden“, sagt die 54-Jährige. Für sie ist der Frühling die schönste Jahreszeit im Jahr.
Im Blumenladen „Zube’s Blumenwelt“ sieht es schon nach dem farbenfrohen Lenz aus. Frühlingskörbe mit Primeln, Osterglocken oder Krokussen stimmen auf die farbenfrohe Jahreszeit, in der alles anfängt zu blühen, ein. „Letztes Jahr um diese Zeit haben wir schon alles rausgestellt“, erinnert sich Karina Köpenick, Verkäuferin im Blumenladen. Sie hofft, dass ab der kommenden Woche die Temperaturen steigen und sich die Sonne sehen lässt. „Die Kunden warten auch schon darauf, sie wollen Stiefmütterchen pflanzen“, weiß die 45-Jährige. Für sie ist jeden Morgen Frühling. Denn in den Gewächshäusern blühen Primeln und Freesien in den verschiedensten Farben. „Es ist gigantisch“, schwärmt Karina Köpenick.

Um sich in frühlingshafte Stimmung zu bringen, geht Franziska Roggatz ins Solarium. „Die Sonne scheint ja nicht. Aber ich freue mich schon darauf und denke an Sommer und Urlaub“, so die 18-Jährige. Auch bei Sandy Roeder wollen sich keine Frühlingsgefühle einstellen. „Bei dem Wetter?“, fragt die 24-Jährige. Die Sommermonate mag die junge Frau aus Meschendorf am liebsten. Aber auch dem Frühling kann sie einiges abgewinnen. „Wenn alles anfängt zu blühen und es wärmer wird, damit man schön spazieren gehen kann“ – das mag Sandy Roeder besondern gern an der Jahreszeit.

„Es wird wärmer, aber nicht so wie wir uns den Frühling vorstellen“, weiß Ronald Eixmann, Diplom-Meteorologe der Seewetterstation Bootshafen in Kühlungsborn. Nachts gebe es weiter Bodenfrost. Die entscheidende Wende ist noch nicht in Sicht. „Es fehlt die warme Luft aus Süden“, so der Wetterexperte.

STEFANIE ADOMEIT
OZ vom 21.März 2006

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