Sonntag, 18. Februar 2018
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Kühlungsborner “besorgt” um Kröpelin

Erklärung der Stadtvertretung der Stadt Kröpelin vom 11.09.2012 zum Leserbrief von Ulrich Cramer “Ist Rechtsextremismus hausgemacht?”, veröffentlicht in der Ostsee-Zeitung am 07.09.2012, Regionalausgabe Bad Doberan, Seite 10 unten

Aufgrund des beschämenden und diffamierenden Inhalts des Leserbriefes hält die Stadtvertretung Kröpelin es für angebracht, hierzu in der gebotenen Kürze Stellung zu beziehen.

Schon während des Bürgerentscheides zur Abwahl von Herrn Wunschik und danach hat Ulrich Cramer versucht, der Stadtvertretung und einzelnen Stadtvertretern zu unterstellen, sie würden einen Streit zwischen dem Bürgermeister und der Stadtvertretung inszenieren.

Es ist beschämend, dass Herr Cramer mit dem Thema Rechtsextremismus seine Kampagne fortsetzt. Die Stadtvertretung Kröpelin weist ganz entschieden die von Herrn Cramer behaupteten Unterstellungen zurück. Die Stadtvertreter haben sich klar und eindeutig in der Ostsee-Zeitung und auf der Stadtvertretersitzung positioniert und verurteilen die Schändung des Jüdischen Friedhofs sowie jede Form von Rechtsradikalismus in Wort, Schrift und Tat aufs Schärfste.

Leider ist die Schändung jüdischer Grab- und Gedenkstätten kein Einzelphänomen, welches nur in der Stadt Kröpelin auftritt. In jüngster Vergangenheit waren derartige Schmierereien und Schändungen jüdischer Einrichtungen vermehrt deutschlandweit zu verzeichnen. Aus Sicht der Stadtvertretung verfolgt Herr Cramer mit seinem Leserbrief einzig den Zweck der Diffamierung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadtvertretung der Stadt Kröpelin.

Zwischen dem Präsidium der Stadtvertretung und dem Bürgermeister gab es verschiedenen Beratungen und Absprachen zu einzelnen von Herrn Cramer angesprochenen Themen. Unabhängig davon waren Stadtvertreter bei der Neueröffnung des Jüdischen Friedhofs vertreten. Aufgrund der angesetzten Uhrzeit war es aber einem Großteil der Stadtvertreter leider nicht möglich, an der Eröffnung teilzunehmen.

Mit den von Herrn Cramer aufgestellten Thesen wird einer ganzen Stadt zu Unrecht unterstellt, dass sich in ihr ungehindert rechtsextremistisches Gedankengut verbreiten kann und dieses auch noch von den kommunalpolitischen Organen geduldet und gebilligt wird.

Die Stadtvertretung verwahrt sich auf das Entschiedenste gegen die völlig haltlose Unterstellung, dass sie durch ihre Arbeit den Rechtsextremismus oder die Verbreitung von rechtsextremistischem Gedankengut in der Stadt fördert oder durch angebliche Untätigkeit ein Betätigungsfeld gibt.

Wir fordern den Bürgermeister auf, sich schützend vor die Stadt und ihre Einwohner zu stellen und sich der Erklärung der Stadtvertretung gegen den diffamierenden Inhalt des Leserbriefes von Herrn Cramer anzuschließen.

Die Stadtvertretung der Stadt Kröpelin

Zusatzinformation: Herr Ulrich Cramer stammt aus Bremen, wohnt in Kühlungsborn und ist Vorstandsmitglied des “de Drom” e.V.. Laut Ostsee-Zeitung trafen sich Herr Cramer (Makler) und Herr Wunschik (Bürgermeister) erstmals vor dem Hintergrund von Grundstücksaktivitäten im Kröpeliner Ortsteil Wichmannsdorf. Vielen Kröpelinern ist er vor allem bekannt durch den Versuch einer ziemlich verunglückten Argumentation mit Bierglas und Beamer am Abend des 09.01.2012 im “Raben”, während einer Veranstaltung im Namen der von ihm initiierten Vereinigung “pro kröpelin”. Deren einziges Ziel ist es, Herrn Wunschik vor der Abwahl der Kröpeliner zu bewahren.

1 Kommentar zu “Kühlungsborner “besorgt” um Kröpelin”


  1. avatar 1 gast Anne (Gast)

    Ich finde es einfach nur traurig, dass Personen, die zu “Höherem berufen” scheint, meinen machen zu können, was SIE wollen. Dabei nehmen sie auch wahrscheinlich billigend in Kauf, dass eine tolle Stadt samt deren fähigen Verwaltung und klasse Bürgern, den Bach runter geht.
    Es ist für mich unbegreiflich, wie auch aus dem ganzen Internet ersichtlich (wenn man sich nur eingehend damit beschäftigt), dass es schon mehrfach Gespräche mit dem obersten Boss der Stadt gab, diese nur reine Zeitverschwendung waren. Nun kann man gut und gerne behaupten die Kröpeliner sind selbst Schuld an ihrem Unglück, da die Wahl 2008 eindeutig Herrn Wunschik hervorbrachte. Aber ich denke auch, viele würden dieses ungeschehen machen.
    Leider hat Herr Wunschik auch NICHTS aus dem diesjährigen Bürgerentscheid gelernt. Nein, statt dessen wird sich hingestellt und lauthals verkündet, dass er es schließlich wieder geschafft habe. Leider hat Herr Wunschik die Fähigkeit Leute zu blenden und sich oft beim 1. Eindruck super darzustellen. Es gibt leider immer noch viele, die ihn toll finden und auf seine oftmals leeren Worte hereinfallen!!!
    Was hat er schon groß für die Stadt erreicht? Wenn man den Angaben auf der Seite von Herrn Cramer folgen kann, scheint es eine Menge gegeben zu haben. Nur sollte man sich auch mit den Tatsachen befassen und sich beide Seiten anhören. Und siehe da, Herr Wunschik schafft es nicht die einfachsten Sachen zu regeln. Statt dessen wird deligiert und dann diese Arbeit als seine ausgegeben. Aber wenn es um seinen tollen Verein “de Drom e.V.” geht, tja dann funktioniert das mit dem Arbeiten und Organisieren.
    Weiterhin kann ich auch nicht verstehen, was die OZ ständig für einen geistigen Müll zu Papier bringt. Man bekommt echt die Wut, wenn man sowas liest. Aber es wird so sein, dass es wahrscheinlich, wie so oft ums liebe Geld geht, was die Stadt auch gut gebrauchen könnte, aber es leider für das Nichtstun einer Person drauf geht.
    Herr Wunschik hat mehrfach geäußert, dass er für Gespräche bereit sei, aber nur die, die ihm gut tun undnach seinem Sinn stehen. Alles andere ist sogleich unten durch und wird nicht gebilligt bzw. sein Anwalt schickt wieder Post.

    Es kann nicht sein, dass ein Brgermeisteramt derart mißbraucht wird und eskeine Möglichkeit gibt,sowas schnellstmöglich zu beenden. Da sieht man mal wieder, dass das Beamtentum längst in Deutschland überholt ist. Hätte sich ein normal Sterblicher (sprich Angestellter oder gar Arbeiter) sowas geleistet, dann hieße es “Hallo liebes Arbeitsamt”…

    Ich wünsche mir für Kröpelin, dass dieser Albtraum bald zu Ende ist und wieder Ruhe einkehrt.

    Ach übrigens,der Landkreis Rostock hat den Haushalt beschlossen, also zieht die Ausrede auch nicht mehr Herr Wunschik =) Und als Chef einer Verwaltung sollte ich mich mit den Finanzen auskennen und vllt. auchmal dem einen oder anderen Finanzauschuss beiwohnen.

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