Mittwoch, 21. Februar 2018
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Kröpeliner schaffte erste Etappe zum Profi-Sport

Jacob Fiedler aus Kröpelin will Profi-Radsportler werden. Jetzt schaffte es der Gymnasiast in ein Profi-Team, wo er viel dazulernen will.

Kröpelin Ob Lance Armstrong, Eddy Merckx oder Miguel Indurain. Sie alle waren bereits mehrmalige Sieger der Tour de France. „Wenn ich mit diesen Männern in einem Atemzug genannt werde, darf ich stolz auf mich sein. Für mich ist es ein Traum, einmal die Tour gewinnen zu können“, sagt Jacob Fiedler. Eine Etappe auf dem Weg zum Ruhm hat der 18-Jährige bereits erreicht. Seit diesem Jahr ist er Profiradfahrer beim Team Continental – Team Milram.
Angefangen hat alles mit einem Fahrradausflug. Doch mit zunehmender Zeit konnte sich Jacob für das Radfahren begeistern. „Mich fasziniert an diesem Sport, dass man, um Erfolg zu haben, einen starken Willen braucht und dass man an seine Leistungsgrenzen gehen und diese auch überschreiten muss“, so der Jungprofi.

Seine erste Station war das Team Glashäger. Durch hartes Training und einen eiseren Willen erfuhr der sympathische Junge einige Erfolge. Er wurde Landesmeister auf der Straße und beim Zeitfahren. Außerdam nahm er an zahlreichen Klassikern teil und erreichte für seine Altersklasse hervorragende Ergebnisse.

Ende Dezember erhielt Jacob dann die Nachricht. Das Continental Team Milram möchte ihn verpflichten. „Damit ging ein Traum für mich in Erfüllung“, sagt der Gymniasast. Natürlich hat sich der ehrgeizige Schüler auch einige Ziele gesetzt. „In erster Linie möchte ich dazulernen und dem Team helfen. Und durch ehrliche und gute Leistungen mache ich mir Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung“, so Jacob.

Darum absolviert der Jungprofi zahlreiche Trainingskilometer und schuftet im Kraftraum. Doch neben dem intensiven Training muss Jakob auch noch ansprechende Leistungen in der Schule bringen. „Ich versuche, beides unter einen Hut zu bringen. Deshalb möchte ich auch die Schule zu Ende machen und mein Abitur schaffen“, meint Jacob.

Unterstützung erhält er dabei von allen Seiten. „Meine Eltern haben mich seit Jahren gefördert und unterstützt. Auch kann ich mich auf meine Freunde verlassen. Und Direktor Roland Levetzow gewährt mir einen Freiraum für den Radsport.“

Der Zukunft blickt Jacob gespannt entgegen. „Ich habe eine Etappe erfolgreich gemeistert. Jetzt muss der nächste Schritt folgen. Mein Ziel ist es, mit Radfahren meinen Lebensunterhalt finanzieren zu können. Und ich möchte später bei der Tour de France starten und diese gewinnen“, sagt Jacob. Die nächste Tour werde Ivan Basso gewinnen. „Der ist jung, bissig und talentiert.“

CHRISTIOPH MERS
OZ vom 24.01.04

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