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Kröpelin investiert viel Geld in Straßenbau

Ostseezeitung vom 21.Dez. 2004

Zwei Millionen Euro wird die Stadt im kommenden Jahr für Straßen und Wege ausgeben.

Das sieht der Haushalt für 2005 vor, den die Stadtvertreter auf ihrer jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen.

Kröpelin „Die Finanzsituation der Stadt Kröpelin hat sich gegenüber den Vorjahren aufgrund Verschlechterung des steuerlichen Aufkommens, geringeren Zuweisungen und steigenden Kosten verschärft.“ Dieser Satz aus dem Vorbericht des Haushalts für 2005 klingt dramatischer, als sich die Situation Kröpelins darstellt.

Tatsächlich geht es der Stadt vergleichsweise gut. Kämmerin Sylvia Kühl konnte den Stadtvertretern wie in jedem Jahr einen ausgeglichenen Haushalt vorlegen, der auch prompt und einstimmig beschlossen wurde. Der gesamte Etat hat ein Volumen von gut acht Millionen Euro. 3,2 Millionen stehen im so genannten Vermögenshaushalt zur Verfügung, können also zum Großteil investiert werden.

Ein dicker Batzen dieses Geldes – etwa zwei Millionen Euro – wird im kommenden Jahr in den Straßen- und Wegebau fließen. Eine halbe Million Euro gibt die Stadt aus für den Ausbau des Wegs Groß Siemen Richtung Altenhagen. 400 000 Euro stehen für den Straßenausbau Duggenkoppel/Weidestraße bereit. Ausgebaut werden sollen auch die Neue Reihe und der Weg Wichmanndorf in Richtung Kühlungsborn. Für 200 000 Euro soll die Dorfstraße in Klein Nienhagen umgepflastert werden, 180 000 Euro sind geplant für den Rad- und Fußweg in der Schulstraße/Rostocker Straße.

400 000 Euro sind zudem für den Ausbau der Bahnhofstraße vorgesehen. Ob hier die Arbeiten im nächsten Jahr beginnen können, ist aber fraglich. Das Kröpeliner Geld allein reicht nicht, um die Straße zu sanieren. Die Stadt bemüht sich deshalb um Fördermittel beim Straßenbauamt Güstrow. Hinkefuß: Das Amt zahlt nur, wenn die Straße komplett der Gemeinde gehört.

Noch immer besitzt allerdings die DB Immobilien, eine Tochterfirma der Deutschen Bahn AG, einen Teil der Kröpeliner Bahnhofstraße. „Wir wollen die Straße noch immer erwerben und haben die Verhandlungen nicht aufgegeben“, sagt Bürgermeister Paul Schlutow. Werde keine Einigung erzielt, müsse der Bau aber voraussichtlich verschoben werden. Die 400 000 Euro Eigenanteil habe die Stadt erst einmal vorsorglich für 2005 eingeplant.

Thomas Pult

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