Montag, 01. März 2021
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Kröpelin bekommt Geld für Sanierung

Städtebausanierung in Kröpelin und Skaterbahn für Neubukow – zwei wichtige Aufgaben des Jahres. Sparsamkeit ist aber angesagt.

Kröpelin/Neubukow Gute Vorsätze hat man in beiden Städten, viele Wünsche auch. Doch wie weit sie erfüllt werden können, hängt vom Geld ab. Und das wird immer weniger. „Trotzdem haben wir uns in allen Bereichen einiges vorgenommen“, sagt Kröpelins Bürgermeister Paul Schlutow. Ein großes Vorhaben seien die Baumaßnahmen in Duggenkoppel. Dort werden in der Weidestraße Wasser- und Abwasserleitungen verlegt und anschließend die Trasse neu gemacht. Die Arbeiten haben bereits begonnen. In dem kleinen Ortsteil soll ein Eigenheimgebiet mit sechs Häusern entstehen. Zwei Wohnhäuser sind bereits im Bau, so Schlutow.
Im mittelfristigen Plan 2006 bis 2010 sind in Kröpelin weitere Straßenbaumaßnahmen vorgesehen. In Schmadebeck könnte es in diesem Jahr mit dem ländlichen Wegebau weitergehen. Gefördert werden soll er aus dem Topf des Bodenordnungsverfahrens. „Im Haushalt haben wir die Eigenmittel eingeplant. Doch die Realisierung hängt von den Fördergeldern ab“, macht Schlutow klar.

Freuen kann sich die Kröpeliner Feuerwehr. Sie erhält einen Einsatzleiterwagen. „Der alte B 1000 muss aussortiert werden“, so der Bürgermeister. Eine Ausschreibung war erfolgt. Die Auftragsvergabe soll auf der ersten Stadtvertretersitzung erfolgen. Auch wird die Wehr mit neuer Technik ausgerüstet, erhält für den Einsatz bei schweren Verkehrsunfällen neue Schere und Spreizer.

Im Bereich des Sports sollen am Platz in der Schulstraße Container aufgestellt werden – für die Lagerung von Geräten und Material. Die Tischtennis-Akteure, die voriges Jahr in die Regionalliga aufstiegen, werden neue TT-Platten erhalten.

Auch für die Bereiche Gesundheit und Erholung habe Kröpelin Gelder eingeplant. Schwerpunkt aber bleibe die Städtebausanierung, macht Schlutow deutlich. 515 000 Euro sollen dort eingesetzt werden. Immerhin ein Drittel, 328 700 Euro, sind Fördergelder. 186 300 Euro hat die Stadt Eigenanteil zu tragen. Entstehen werden Toiletten am Parkplatz und das Haus Markt 4 wird saniert, nennt der Bürgermeister zwei Beispiele.

In Neubukow wurden bisher noch keine großen Maßnahmen geplant. „Wenn, dann erst Mitte März 2006“, sagt Neubukows Bürgermeister Walter Doll. Dann soll der Nachtragshaushalt beschlossen werden. Die restlichen Baumaßnahmen am Mühlentor und am Keneser Tor werden in diesem Jahr beendet. In den ländlichen Gemeinden sollen die Straßen und Wege ausgebessert werden. Für die Jugendlichen wird in den kommenden Monaten endlich die Skaterbahn gebaut. Das 100 000 Euro teure Projekt würde zu 90 Prozent durch Fördergelder aus dem Leader-Plus-Topf finanziert, so Doll. Lediglich 10 000 Euro müsste die Stadt aufbringen. Die Baugenehmigung liegt seit längerer Zeit vor.

Neubukow hat seinen Haushalt beschlossen. Walter Doll spricht von einem Sparhaushalt. Doch die Kommune ist immerhin die einzige von 45 Städten und Gemeinden, die voriges Jahr schuldenfrei war.

RENATE PETER und STEFANIE ADOMEIT
OZ vom 03.01.2006

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