Mittwoch, 21. Februar 2018
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Kita zieht in die Schule

Die Kita „Kunterbunt“ aus Kröpelin bezieht im Januar ein neues Heim in der Wismarschen Straße. Bis dahin muss noch viel gebaut werden.

Kröpelin Für 40 Krümel der Kindertagesstätte „Kunterbunt“, in Trägerschaft der Elterninitiative, steht bald ein großer Umzug an. Auf sie wartet ein neues Domizil in der ehemaligen Grundschule in der Wismarschen Straße. Ein schönes großes Gebäude mit viel Licht und vor allem Platz. Die Fassade des um 1900 erbauten Hauses erstrahlt in Sonnengelb und ist ein Blickfang in der Straße.
„Uns stehen bald ungefähr 250 bis 270 Quadratmeter zur Verfügung“, erklärt die Geschäftsführerin der Kita, Diana Kruse. Seit über zwei Jahren sucht sie schon nach einem passenden Objekt. „Unser altes Haus ist marode. Vieles ist veraltet, funktioniert nicht und Feuchtigkeit macht sich im Gemäuer breit. „Es gehört der Stadt. Sie wird es wohl abreißen“, so die Geschäftsführerin.

Im Januar will die Kita umziehen. Bis dahin muss noch einiges im neuen Haus gemacht werden. „Dort haben wir Platz für 66 Kinder“, sagt Diana Kruse. „Im Erdgeschoss werden die Krippen-und Kindergartenkinder untergebracht.“ Linker Hand vom Eingang wird die Garderobe eingerichtet. Auch die Küche befindet sich auf dieser Ebene. „Sie ist zwar etwas kleiner als unsere alte. Das hat aber auch Vorteile. So kann sie besser und schneller gesäubert werden“, so Kruse. Die sanitären Anlagen teilen sich beide Gruppen. „Dafür haben wir extra einen Durchbruch zum Raum der Krippenkinder geschaffen.“ Die Wände sind schön farbig gestaltet. Blaue Wellen in einem Zimmer, Städteansicht in einem anderen.

Im oberen Stockwerk werden später die Hortkinder untergebracht. Der Weg dorthin ist bunt. „Die Treppe und das Geländer bereitet uns viel Arbeit“, gesteht die Geschäftsführerin. Ein tiefgelber Farbton macht aus dem Aufgang einen Hingucker. Oben sind auch die Freizeiträume für Sport und Werken zu finden. Kurios: Im ehemaligen Lehrerzimmer werden die sanitären Anlagen eingerichtet. „Etwas ganz Besonderes haben wir uns für die Sicherheit ausgedacht“, sagt sie. „Wir haben keine Feuerleiter, sondern eine 5,50 Meter lange Feuerrutsche. „Die Übungen für den Ernstfall werden den Kindern viel Freude machen“, so Diana Kruse.

Die Grünanlage hinter dem Haus hat inzwischen Rollrasen bekommen. Alle Spielgeräte, die sich jetzt noch in der alten Anlage befinden, werden mit umziehen. Finanziert wird das neue Haus zu einem Teil von der Stadt und zum anderen von der Elterninitiative. „Wir haben Glück. Uns helfen sehr viele Sponsoren. So wurde uns unter anderem Mutterboden geschenkt, Maler- und Maurerleistungen gesponsert“, sagt Kruse. „Vor allem die Elterninitiative hat bisher viele Stunden Eigenleistungen erbracht. Das ist großartig und unbezahlbar“, so Diana Kruse. „Dankeschön dafür.“

SABINE HÜGELLAND
Ostseezeitung vom 14.November 2005

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