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Presse Toilette

Investition in Toilettenhaus ist völlig unnötig

Donnerstag, 10. März 2005

Zu „Rückenstärkung für den Rathauschef“, OZ vom 8. März:
Für mich ist die teilweise Ablehnung der Kröpeliner Stadtvertreter vollkommen verständlich, weil dieses Toilettenhaus eine unnötige Investition ist. Zwar werden 75 Prozent der Bausumme gefördert, aber die Stadt muss einen Eigenmittelanteil von 25000 Euro erbringen, um dieses Toilettenhaus zu realisieren. Bei Betrachtung werden aber die Folgekosten nicht berücksichtigt. So ein Gebäude muss unterhalten und vor allem gereinigt werden. Diese Kosten sind enorm und stehen in keinem Verhältnis zu dem Nutzen. Außerdem steht dieses Gebäude nicht an einem belebten Platz, sodass man auch Vandalismus in diese Rechnung mit aufnehmen muss. Auch für einen privaten Betreiber ist diese Örtlichkeit uninteressant. Außerdem haben wir eine öffentliche Toilette. Dieser finanzielle Aufwand für ein paar Besucher? Ich als Kröpeliner sage eindeutig „nein“ dazu. Wir haben viele Stellen, wo diese Investition viel wichtiger wäre. Denken wir nur an den benötigten Fußweg in der Schulstraße bis zur Abfahrt nach Brusow oder ähnliches. Dieses Toilettenhäuschen wird nur zu Feierlichkeiten auf dem geplanten Festplatz geöffnet und dafür ist diese Investition zu groß. Die Meinungen der Kröpeliner Gewerbetreibenden sind meiner Meinung nach nicht unbedingt eine Rückenstärkung für den Bürgermeister. Das Anliegen der Stadtvertreter, die gegen den Beschluss stimmten, war sicher nicht, ein Buswartehäuschen zu verhindern, sondern die unnötige Investition für ein Toilettenhäuschen zu sparen.

Thomas Gutteck, Kröpelin

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