Mittwoch, 21. Februar 2018
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Presse

Glücksmomente in der Arztpraxis

Rund 50 Schwangere werden in der Kröpeliner Arztpraxis von zwei Ärztinnen und vier Schwestern betreut. Eine von ihnen ist Nadine Selck.

Kröpelin Morgen hat Nicole Jaselsky Entbindungstermin. Gestern war sie deshalb noch einmal in der Kröpeliner Frauenarztpraxis – die Herztätigkeit des Babys messen.
Etwa 20 Minuten hängt die 23-Jährige an dem so genannten CTG-Gerät. Der Raum dafür ist extra gemütlich eingerichtet. Auf dem grünen Sofa können es sich die werdenden Mütter gemütlich machen. Nach und nach kommt ein schmales Papier aus dem CTG-Gerät, auf dem die Herztätigkeit aufgezeichnet wird. „Wir haben selten Patienten mit großer Wehentätigkeit. Die sind dann meist schon in der Klinik“, erklärt Arzthelferin Nadine Selck und lächelt.

Seit zwei Jahren arbeitet die 25-Jährige in der Arztpraxis. Zwei Frauenärztinnen und vier Schwestern betreuen derzeit rund 50 schwangere Frauen aus Kröpelin und Umgebung. Der Umgang mit den Schwangeren macht Nadine Selck am meisten Spaß. „Wenn man sieht, wie alles entsteht und wenn sie dann entbunden haben und das Kind zeigen. Och, das find ich immer alles schön“, gerät die Neubukowerin ins Schwärmen. Sie selbst denkt allerdings noch nicht an eigenen Nachwuchs. Sehr gefreut habe sich die junge Frau, als eine Patientin, die sich schon ewig ein Kind gewünscht hat, schließlich schwanger wurde und Zwillinge bekommen hat. „Das sind Momente, wo ich mich dann richtig freue“, sagt Nadine Selck, die in einer Augenarztpraxis in Schleswig-Holstein gelernt hat.

Aber auch weniger schöne Erlebnisse, wie Fehlgeburten, hat die junge Frau schon miterlebt. „Das geht einem schon nahe“, so die Arzthelferin. Zu ihren Aufgaben gehört aber nicht nur die Betreuung von Patientinnen, sondern Nadine Selck erstellt auch Abrechnungen, bereitet Rezepte vor, gibt Spritzen oder nimmt Blut ab. „Man arbeitet im Team“, meint die 25-Jährige, die durch ein freiwilliges Praktikum zu der Arztpraxis kam.

Nicole Jaselsky ist schon aufgeregt. Sie steht kurz vor der ersten Entbindung. Dass es ein Junge werden soll, weiß die baldige Mutti schon. Sie ist seit etwa 10 Jahren Patientin in der Praxis an der Schulstraße. „Vertrauen zum Arzt und zu den Schwestern ist wichtig. Und dass man weiß, dass alles hier bleibt“, sagt die Zahnarzthelferin aus Neubukow. Die Schwangerschaft verlief bei Nicole Jaselsky ohne Probleme. „Mir gings eigentlich blendend“, sagt sie und lacht.

STEFANIE ADOMEIT
OZ vom 16.02.06

1 Kommentar zu “Glücksmomente in der Arztpraxis”


  1. avatar 1 regm TGutteck (Leser)

    Also aus meinen kürzlich gewonnenen Erfahrung kann ich auch sagen das in dieser Praxis gute Arbeit geleistet wird.

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