Donnerstag, 22. Februar 2018
Schusterstadt Kröpelin
Wegweiser
Start ›  Gedanken zum Kröpeliner Gewerbebrunch
NachtragVeranstaltungenWirtschaft GewerbebrunchGewerbegebietGewerbesteuerStadtvertreterUnternehmerbrunchUnternehmerstammtisch

Gedanken zum Kröpeliner Gewerbebrunch

Auf der Homepage der Stadt Kröpelin konnte man die Einladung zum zweiten Gewerbebrunch des Jahres nicht finden. Traurig, traurig. So blieb es den beiden Kröpeliner Blogs und der Presse vorbehalten, zumindest kurzfristig etwas für diese Veranstaltung des Gewerbeausschusses der Stadt zu werben. Herr Hoppe von der Ostsee-Zeitung dramatisierte am Ende seines Artikels “Im kühlen Norden läuft was heiß” vom Mittwoch, 19.10.2011 sogar in folgender Weise:

“Die Unternehmer treffen sich am kommenden Sonntag mit Stadtvertretern und Verwaltungsmitarbeitern. Vielleicht ist das die Chance, endlich wieder für kühle Köpfe im politischen Geschäft zu sorgen.”

Eigentlich hatte ich keine Lust, mitten am Sonntag (11-14 Uhr), bei schönstem Herbstwetter zu solch einer Veranstaltung zu gehen, doch nach dieser ziemlich ausdrücklichen Aufforderung wollte ich nicht kneifen.

In der Einladung wurde versprochen “gemütlich zu speisen und interessante Gespräche zu führen”. Das zumindest wurde gehalten, denn die Veranstaltung war sowohl gemütlich, wie auch die Gespräche (zumindest an meinem Tisch) interessant, aber während beim ersten Gewerbebrunch noch etwa sechzig Teilnehmer zusammenfanden, waren es diesmal lediglich 24. Neben dem gastgebenden Vorsitzenden des Gewerbeausschusses Herrn Lehner und dem Bauamtsleiter Herr Kropp als einzigem Vertreter der Stadtverwaltung waren dies fünf Stadtvertreter und drei Partner. Dazu kamen, rein überschläglich (ohne Doppelungen wie etwa gewerbetreibende Stadtvertreter zu berücksichtigen oder Ruheständler abzuziehen), 14 durch 2 = 7 vertretene Kröpeliner Firmen.

Im großen Saal nahm man sich damit etwas klein aus, ließ sich aber nach der Eröffnung des Büffets das gewohnt gute Essen des “Rabens” schmecken und kam nach und nach auch miteinander ins Gespräch. Herr Lehner und Stadtvertretervorsteher Dr. Borchardt gaben dazu noch einige Worte zum Einstieg, in den es zum Beispiel um die Hebesätze der Gewerbesteuer, um die Vorhaben im Gewerbegebiet und um Photovoltaik ging. Einige dieser Themen wurden dann auch in einer Art Saalrunde und nach dem Essen dankbar aufgegriffen. Ich zumindest nahm einige der Gedanken vom Tisch mit nach hause und mit einigen neuen Kontakten und Eindrücken hat sich für mich der Besuch gelohnt.

Aber, falls sich der Gewerbeausschuß auf seiner nächsten Sitzung Gedanken um die Auswertung seiner Veranstaltung machen sollte, so bitte ich, sich zumindest die fast schon prophetischen Gedanken von Herrn Herbert Boldt nach dem ersten Gewerbebrunch durchzulesen. Darauf aufbauend von mir auch einige Anregungen:

  • Bitte nur einmal im Jahr ansetzen. Zweimal, wie in diesem Jahr geschehen, ist zu häufig. Dafür sollte der Termin ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders der Stadt Kröpelin werden.
  • Statt des (Familien-) Sonntags über Mittag finde ich persönlich den Termin der vormaligen Unternehmerstammtische der Feuerwehr, also am Sonnabendmorgen zu einem gemeinsamen Frühstück besser geeignet.
  • Alle, wirklich alle Gewerbetreibende der Stadt sollten persönlich eingeladen werden. Diesmal war dies wohl nur bei den nach dem ersten Gewerbebrunch sich neu anmeldenden Gewerbetreibenden der Fall.
  • Wer nun sofort die Portokosten anführt, der könnte in die Einladung statt eines einseitig beschriebenen Blattes bei gelichem Porto drei zweiseitig beschrieben Seiten versenden, natürlich mit ganz viel spannendem Inhalt.
  • Damit der Gastwirt das Büffet gut planen kann, am Ende nicht sogar auf seinem Essen sitzen bleibt, sollte die Anzahl der Teilnehmer begrenzt sein. Die Platze werden in der Reihenfolge der Rückmeldung vergeben.
  • Der thematische Einstieg sollte anspruchsvoller sein. Ich wünsche mir einen spannenden (Gast-) Vortrag mit vollem Einsatz moderner Medien. Ein Mikrophon sollte mindestens vor Ort sein.
  • Kröpelin ist eine Kleinstadt mit etwas Umland. Die Unternehmer und die Stadtvertreter dürften sich daher bereits hinreichend kennen und bei Bedarf zueinander finden, auch ohne Brunch.
  • Darum bitte gezielt auch Auswärtige einladen, etwa Vertreter von Wirtschaftsverbänden, Gewerkschaften, reginalen Planungsverbänden, Wirtschaftsförderinstitutionen, Ämtern, der Kreisverwaltung, regionalen Kreditinstituten, die politischen Vertreter von Kreistag bis EU-Parlament, usw. usf.
  • nicht aufgeben…

0 Kommentare zu “Gedanken zum Kröpeliner Gewerbebrunch”


  1. Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

*