Montag, 26. August 2019
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Freizeitclub bietet Abwechslung

Das Freizeitzentrum Kröpelin bietet den Jugendlichen die Möglichkeit, sich zu treffen und nicht nur gemeinsam auf den Bus zu warten.

Kröpelin Häufig beschweren sich die Jugendlichen, dass es für sie zu wenig Freizeitangebote gibt. Das Schüler- und Freizeitzentrum in Kröpelin aber bietet den Jugendlichen Möglichkeiten, sich individuell nach der Schule zu beschäftigen. Diana Müller (32) und ihre Kollegin Sandra Hildebrand (32) leiten während ihrer Arbeitsbeschaffungsstelle das Zentrum mit großer Begeisterung.

„Viele Jugendliche kommen zu uns, um die Wartezeit auf den Bus zu überbrücken. Andere Jugendliche verbringen ihre freie Zeit nachmittags bei uns“, berichtet Sandra Hildebrand, die seit Dezember vergangenen Jahres die Jugendlichen betreut. Bis zu 25 Schülerinnen und Schüler treffen sich zur selben Zeit im Club. Der 15-jährige David Böttinger aus Kröpelin nutzt regelmäßig die Möglichkeiten des Clubs. „Neben meinen Hobbys wie Moped fahren und Fußball spielen, komme ich immer wieder gerne hierher, um mich mit Freunden zu treffen.“ Auch Boris Balke (17), ebenfalls aus Kröpelin, sieht das Zentrum als echte Alternative für die Kröpeliner Jugend. „Zwar gibt es hier viele Möglichkeiten sich sportlich zu betätigen wie Kraftsport und Basketball, dennoch kann man hier gut mit Freunden abhängen.“

Einerseits gibt es moderne Unterhaltungsmedien wie Spielekonsolen, Fernseher und eine Hi-Fi-Anlage. Dennoch befinden sich nicht alle Geräte wie auch die Einrichtungen, nicht im optimalen Zustand, wie der Billiardtisch und Teile des Mobiliars.

Aber im Sommer diesen Jahres wird die neue Begegnungsstätte für alle Altersgruppen eingeweiht. In dieser werden das Schüler-und Freizeitzentrum und der Jugendclub Kröpelins zusammengelegt. Darauf freut sich auch der vierzehnjährige Silvio Klückmann, der meistens in den Ferien seine Zeit im Club verbringt. „Gut finde ich die Betreuer, welche sich gut um uns kümmern“, sagt Silvio, der zu den jüngeren Clubbesuchern gehört. Das Alter der Schülerinnen und Schüler liegt zwischen zwölf und siebzehn Jahren.

Diana Müller findet es schade, dass die Betreuer bereits nach einem halben Jahr ihr ABM-Stelle aufgeben müssen. „Wir sind für die Jugendlichen Vertrauensperson und Ansprechpartner, deswegen braucht es eine Weile, bis man das Vertrauen der Jugendlichen gewonnen hat“, berichtet Diana Müller.

Damit die Jugendlichen auch in Zukunft eine Beschäftigung haben, sind Workshops geplant, die auch von der Stadt unterstützt würden. Allerdings müssten sich mehr Jugendliche finden, die gemeinsam ein Projekt verwirklichen wollen.

FLORIAN WESTENDORF und PHILIPP RÖTZ
OZ vom 19.04.06

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