Dienstag, 20. Februar 2018
Schusterstadt Kröpelin
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Daisy, Jennifer, Keziban, Miriam …

… und der Einfluß der Kosten für den Winterdienst auf den Haushalt der Stadt Kröpelin 2010

Kurz vor Weihnachten wurde ein erster Haushaltsentwurf 2010 durch die Verwaltung erstellt und an die Mitglieder des Finanzausschusses gegeben. Im Einzelplan 6750.5400 sind die Ausgaben für die Bewirtschaftungskosten für Winterdienst (Sachausgaben / Leistungsvergütung) verzeichnet. Im Jahr 2008 gab die Stadt Kröpelin aus diesem Posten knapp 52.000 Euro aus. 2005 kam mit etwas über 24.000 Euro aus, 2003 sogar noch mit grandios niedrigen 510,40 Euro. Daraus könnte man schlußfolgern, die Kosten würden von Jahr zu Jahr steigen, tatsächlich aber sind sie vor allem wetterabhängig und damit stark schwankend.

Daneben sind sie natürlich auch von den Salzpreisen und den Vorräten an Salz der Vorjahre, sowie von den geschlossenen Verträgen und vielem anderen mehr abhängig. Nicht in dieser Haushaltsstelle laufen die Einnahmen und Ausgaben des stadteigenen Bauhofes. Wenn deren Mitarbeiter wie jetzt die Straßen beräumen, können sie beispielsweise kein Holz im Stadtholz schlagen und verkaufen. Dem Winterdienst müßte man, wenn man exakt machen wollte, anteilig neben den Arbeitsstunden noch Maschinenkosten und Abschreibungen zuschlagen. Belassen wir es, wegen der Vergleichbarkeit bei der oben genannten Haushaltsstelle.

Nach Kassenschluß zum Jahresende brachte das Jahresergebnis 2009 Ausgaben von knapp 49.000 Euro, also immerhin eine Ersparnis von rund 3.000 Euro gegenüber dem Vorjahr. So plante man für 2010 eine weitere kleine Verringerung ein und setzte 47.000 Euro an. Dann aber brachte das Tiefdruckgebiet “Daisy” erste Schneefrachten und machte jede Hoffnung zunichten, im Haushaltsjahr 2010 in dieser Haushaltsposition sparen zu können. Entsprechend wurde die Ausgaben im Einzelplan 6750.5400 nach der ersten Planungsitzung des Finanzausschusses auf 52.000 Euro erhöht. Dann aber kamen “Jennifer”, “Keziban” und “Miriam”. Auf der zweiten Planungssitzung des Finanzausschusses am gestrigen Donnerstag stieg darum der Haushaltsansatz auf stolze 95.000 Euro. Und das Jahr ist noch lange nicht zuende…

Jeden Euro kann die Stadt nur einmal ausgeben. Das ist eine Binsenweisheit. Jeder Euro für den Winterdienst wird an anderer Stelle nicht ausgegeben werden können. Darum, drücken Sie die Daumen, daß es keine weiteren Schneefälle mehr gibt!

1 Kommentar zu “Daisy, Jennifer, Keziban, Miriam …”


  1. […] hat auf Schusterstadt einen kleinen Artikel dazu geschrieben, was uns das wetter der letzten Monate so an Kosten […]

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