Mittwoch, 21. Februar 2018
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Meinung

Beschäftigung von Arbeit suchenden Handwerkern über fünfzig in und um KRÖPELIN

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Möglichkeiten und Grundgedanken von HERBERT BOLDT – selbst Betroffener – 57

Für die Rente zu jung und für den Arbeitsmarkt zu alt ist das Schicksal der 50+X Jährigen im täglichen Arbeitslosendasein. Viele würden gerne noch etwas machen um den Tagesablauf abwechslungsreicher zu gestalten. Doch es fehlen einfach die Beschäftigungsmöglichkeiten.In diesem Konzept sollen Wege aufgezeichnet werden, das zu ändern.

Ausgangspunkt sind Handwerker über fünfzig, die gerne noch im Beruf arbeiten wollen.
Um das zu organisieren, soll der Verein „ Hüf Kröpelin – Handwerker über fünfzig „gegründet werden. Ziel des Vereins ist es, Kleinreparaturen im handwerklichen Bereich anzubieten. Hierbei geht es um Reparaturleistungen rund ums Haus, Garten und die Wohnung:

ALLE GEWERKE die Nachgefragt werden!

Im Kleinreparaturbereich – alles was ein HAUSWARDT auch erledigen würde, den ja nicht jeder Hauseigentümer hat, aber dessen Dienstleistung er bei dem Verein anfordern kann. Das Volumen der Arbeiten lässt sich durch eine Begrenzung der Arbeitsstunden je Einsatz so begrenzen, dass einem Gewerbebetrieb oder Handwerksmeister nicht die Aufträge entzogen werden.

Z.B. max. ein Arbeitstag mit 8 Stunden je Auftrag.

Größere Aufträge werden durch den Verein an ortsansässige Handwerksbetriebe, gegen Provision, weiter vermittelt.
Ein guter Handwerker verfügt in der Regel auch über die Werkzeuge, die für Kleinreparaturen benötigt werden und über einen PKW, um zum Kunden zu gelangen.
Der Handwerker fährt zum Kunden und begutachtet die Arbeit. Kann der Auftrag erledigt werden, wird dies sofort realisiert. Notwendiges Kleinmaterial beschafft er sich bei einem Baumarkt und der Auftraggeber übernimmt die Auslagen. Nach erledigter Arbeit wird der Rechnungsbetrag + km Geld sofort gegen Quittung kassiert und mit dem Verein abgerechnet.

Der Verein behält etwa 10 % des Rechnungsbetrages für den Verwaltungsaufwand ein. Monatlich erfolgt ein Leistungs – und Stundennachweis an das Arbeitsamt durch eine buchhalterisch übliche Monatsabrechnung für jeden VEREINSHANDWERKER.

Stundenlohn und km Geld können verbraucherfreundlich kalkuliert werden und bieten den Auftraggebern den Vorteil, dass sie unter den üblichen Handwerkerlöhnen liegen können. Realistisch wären 15 Euro/ Arbeitsstunde und 0,50 € je km An – und Abfahrt.
Ein Bereitschaftsdienst am Wochenende und an Feiertagen sollte ebenfalls zu den anzubietenden Dienstleistungen des Vereins gehören.

Einzelheiten hierzu müssen genau fixiert und abgestimmt sein.

Der Verein ist Auftragnehmer. Er vermittelt die Aufträge an seine Vereinsmitglieder, die in dessen Auftrag als Handwerker tätig werden. Die zu erarbeitende Satzung hat dem Rechnung zu tragen und sollte durch einen Fachanwalt, vor Vereinsanmeldung beim Amtsgericht, geprüft werden.

Kontaktaufnahmen zur ARGE, der Handwerkskammer der IHK und den Gewerbeverbänden sind angedacht. Ihnen soll die Satzung ebenfalls vorgelegt und eine Zusammenarbeit in der Sache angestrebt werden.

Interessierte können sich vorerst unter:beiBoldt@online.de melden.

7 Kommentare zu “Beschäftigung von Arbeit suchenden Handwerkern über fünfzig in und um KRÖPELIN”


  1. avatar 1 regm Maik (Leser)

    Hallo Herbert

    Deine Gedanken finde ich durchaus gut, aber Ich glaube das wird nicht funktionieren.
    Ich weiß zwar nicht wie ein Verein funktioniert, aber Ich glaube dein Vorhaben ähnelt einer Firmengründung,Selbstständigkeit ect.
    Da Du von den über 50+ sprichst gehe Ich davon das Du von Arbeitslosen oder Hartz IV sprichst egal was für ein Alter.

    Beim Arbeitsamt sind LEIDER alle arbeitslos egal ob 20 oder 50 Jahre.

    Wenn Du also Arbeitslos bist darfst Du monatl.165 € verdienen bei max. 40 Std. bei Hartz IV sind es in etwa 80 €.

    15€ die Std. wäre realistisch?
    Arbeitet man im Verein nicht ehrenamtlich?
    Wie sieht es aus mit Krankenkasse?

    Frau Meier ruft an:
    ein Dachziegel ist mir runtergefallen können Sie das mal schnell machen?
    Hüf: ja das machen wir
    Frau Meier: was kostet es?
    Hüf: 1/2 Std 7,50€ plus 1,00€ anfahrt macht 8,50€.
    So und nun gehts aufs dach und dann kommt das Zoll,Ordnungsamt und alle die dazu gehören

    und wie weiter
    liegt ein Auftrag vor und wer ist der Meisterbetrieb.

    oder noch schlimmer die Person fällt vom Dach
    ist für immer behindert

    wer bezahlt das?

    also Herbert antworten her. Falls Ich mich im Ton vergriffen habe möchte Ich mich entschuldigen.
    Ich hoffe dennoch das dieses oder ein ähnliches Projekt gestartet wird.

    Achso: Verdeckte Schwarzarbeit?

    mfg Maik

  2. avatar 2 regm Herbert Boldt (Leser)

    Hallo Maik,

    Bei meinen Vorstellungen handelt es sich um Grundgedanken.
    Ob nun Verein oder Federführung durchs Arbeitsamt oder die Neugründung einer Firma der richtige Weg ist wird sich zeigen. Das Ziel ist Sofortreparaturarbeiten anzubieten und arbeitslosen Handwerkern einen Dazuverdienst zu ermöglichen.
    ALLE ARBEITEN, die auch ein Hauswart erledigen darf, wie dargestellt.
    Selbstverständlich bei vollem Versicherungsschutz und unter Einhaltung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen.
    Beispiel: Rufe doch bitte einmal einen Betrieb an und bestelle eine Reparatur!
    Ich habe es unlängst probiert.
    Gleich geht nichts! Ist ja auch logisch, denn die teilen sich die Arbeit ja ein und warten nicht unbedingt auf solche Anrufe.
    Und weil nicht so lukrativ, wurde ich vertröstet und musste nachfragen.
    Manche haben sich überhaupt nicht mehr gemeldet.

    Ich habe dem Arbeitsamt meinen Vorschlag vorgestellt und darum gebeten, diese Vorstellungen zu erläutern – mit Fragespiegel zu dieser Thematik, denn es lässt sich nicht ALLES aufschreiben.
    Weiter habe ich Kontakt zu einem Bundestagsabgeordneten um eventuelle Fördermöglichkeiten für die Anlaufzeit zu sichern. Wenn –
    Ja, wenn das Vorhaben realisierbar ist und wenn sich auch genug arbeitslose Handwerker finden, die mitmachen möchten. Das Alter ist hierbei nicht fest zu definieren – war halt auch nur ein Anfangsgedanke von mir. Wie auch das ganze Vorhaben weder eine Einmannaktion werden soll, noch eine Einbahnstraße.
    Wer nichts macht, kann auch nichts falsch machen, wer aber etwas versucht und es, warum auch immer, nicht gelingt, der hat Pech gehabt. Ich möchte, das es gelingt und wollte mit der Veröffentlichung Mitstreiter suchen. Die sollten, so wie Du, durchaus kritisch sein, eventuelle Fehler ansprechen, damit sie in das Konzept mit einfließen können.Es ist doch besser, wenn sie berücksichtigt sind, bevor ein Träger diese bei der Vorstellung der Gedanken feststellt und dann gleich NEIN sagen kann. – Weil auch für Ihn mit Arbeit verbunden!

    Es würde mich freuen, wenn Du mich einmal anrufst – 666 – und wir uns einmal bei mir verabreden.

    Gruß Herbert

  3. avatar 3 regm TGutteck (Leser)

    Hallo

    ja ich überlege schon seit Tagen, was ich hierzu schreibe. Also als erstes finde ich solche Gedanken und solch Engagement gut. Ich sehe das aber ähnlich wie Maik, das dies so nichts bringt.
    Ein Verein ist da die falsche Rechtsform und geht meiner Meinung nach auch gar nicht (Rechnungslegung, Gewinnabsicht, usw). Hierbei handelt es sich kurz gesagt um eine Vermittlungsagentur. Aber mit den arbeitslosen Handwerkern ist, das auch so eine Sache, diese müssten dafür entweder von der Hüf angestellt werden oder selber in die Selbstständigkeit gehen, um bei sowas mitzumachen. Ansonsten läuft da gar nichts und es wäre kurz gesagt Schwarz Arbeit. Um das über die Bühne zu bringen und zu Verwalten ist dieser Stundenlohn zu gering, man beachte Verwaltungskosten, Mindestlöhne, Sozialabgaben. Finde ich alles sehr kritisch, dazu kommen Haftungsfragen bei den Aufträgen, soziale Absicherung, Meisterzwang bei bestimmten Gewerken usw. und und und ….

    Ausserdem (vollkommen unsozialer Gedanke – ich weiss von mir als Sozialverwaltungswirt!) was haben wir da wirklich, Arbeitslose soll zu einem Zuverdienst geholfen werden. Sie werden dahingehend als “billige Arbeitskraft” verheizt (Entschuldigung für meine Wortwahl!). Dies hat doch eigentlich 2 Folgen:

    1. Es wird in den Markt der Handwerker eingegriffen und der Marktpreis kaputtgemacht indem billige Kräfte (die Ihren Hauptlohn aus Staatlichen Mittel erhalten) angeboten werden. –> Folge weitere Arbeitlose bei den jetzigen Handwerkern.

    Ich formulier das jetzt mal überspitzt, wir haben dann eine ABM ähnliche Maßnahme und das diese zum Beispiel teilweise den Markt der Landschaftgärtner fast komplett zerstört hat ist ja bekannt.

    2. den eigentlichen Arbeitlosen wird inhaltlich gesehen nicht geholfen, sie haben zwar kurzzeitig einen Groschen mehr, sie bleiben aber höchst wahrscheinlich weiter Arbeitslos.

    Das sind so meine ersten Gedanken dazu. Lasst uns aber mal weiter drüber reden und das Ganze weiterspinnen, vielleicht wird ja doch was draus.

    MFG

    Thomas

  4. avatar 4 regm Herbert Boldt (Leser)

    Nocheinmal: Ich möchte einen Schnellreparaturdienst ins Leben rufen, der folgende Aufgabe erfüllt:
    1.Es sollen Kleinstreparaturen für jedermann angeboten werden, die für Handwerksbetriebe unlukrativ und unwirtschaftlich sind.
    2.Handwerksbetriebe können solche Kleinstaufträge auch an den Verein, oder welche Rechtsform auch immer, weitergeben und umgekehrt erhalten sie Aufträge, die vom Volumen her zu groß sind.
    3.Ausführen sollen diese Sofortreparaturen interessierte Arbeitslose, die sich sinnvoll beschäftigen wollen und sich mit dieser Tätigkeit das gesetzlich erlaubte dazu zu verdienen.
    4.Alles im Machbaren und Erlaubten, was auch ein Hauswart darf, erlaubnispflichtige Arbeiten selbstverständlich ausgeschlossen.
    Ist es nicht unrealistisch, einem 55 Jährigen zu sagen, auch du findest bestimmt bald eine Arbeit?
    Wäre das nicht so, als würde der wieder an den Weihnachtsmann glauben sollen?
    Biete ich ihm diese Alternative an, wird sich zeigen, ob es Interesse dafür gibt. Das ist auch der springende Punkt bei diesem Vorhaben. Was keiner haben will, das lässt sich auch nicht verkaufen – sprich realisieren. Den Bedarf an Sofortreparaturen gibt es in jedem Falle. Diesen zu erschließen, kommt natürlich auch nicht von alleine und verlangt nach vielen guten Ideen.
    Was mir ganz wichtig ist: ES liegt mir fern, Schwarzarbeit über eine Hintertür zu fördern oder zu legalisieren. Bestehende gesetzliche Bestimmungen sollen eingehalten werden und auch der Versicherungsschutz soll in jeder Hinsicht Berücksichtigung finden.
    Deshalb freue ich mich über jeden Hinweis, auch kritisch darf er sein, wenn er hilft, die Sache auf den Weg zu bringen.

    Gruß Herbert

  5. avatar 5 regm TGutteck (Leser)

    Hallo Herbert,

    prinzipiell finde ich es gut, auch wenn es sich vielleicht anders anhörte. Und der Schnellreparaturdienst bringt es doch auf dem Punkt.

    Ich störe mich inhaltlich an dem Part für “Handwerksbetriebe unlukrativ und unwirtschaftlich”. Eine Statistik die ich mal gelesen habe, sagte aus das über 50 Prozent des Gewerbes in Deutschland 1 Mann Betriebe sind. Ich kann mir aber nicht vorstellen, das für diese Kleinstreparaturen unlukrativ und unwirtschaftlich sind. Sicher kann ich mit vorstellen, wenn man eine Firma wie unsere Ortsansässige Dachdeckerei zum Auswechseln eines Stückes Dachrinne bestellt, das es ewig dauert bis sie das erledigen, aber dafür gibt es ja auch verschiedene Hausmeisterdienste, die für sowas da sind.

    Sicher ist es unrealistisch, einem 55 Jährigen zu sagen, auch du findest bestimmt bald eine Arbeit, zumindestens zeitweise in MV. In anderen Bundesländern sieht es teilweise anders aus.

    Ich denke aber, das für den Privatbereich der Bedarf nach sowas nicht da ist, weil wir sind hier alle geschulte Ossis, die alles selber machen. Also bevor da ein Handwerker gerufen wird, muss schon viel passieren.

    Vielmehr ist hier der Bereich Ferienwohnungen, Appartementhäuser, Hotels bei uns mehr interessant. Dort werden vermehrt Handwerker für Kleinstreparaturen gesucht und diese müssen vor allem schnell verfügbar sein. Es fehlt dort auch zum Beispiel am klassischen Aufschliessdienst für die Fewo. Viele Besitzer von Ferienwohnungen, wohnen zum Beispiel nicht hier und suchen solchen Service, die könnte man zum Beispiel mit in das Leistungsportfolio mit aufnehmen.

  6. avatar 6 regm Herbert Boldt (Leser)

    Hallo,
    gute Hinweise – Danke!
    Übrigens habe ich das komplette Konzept an die Geschäftsleitung der ARGE Geschäftsleitung Bad Doberan und an:

    Wahlkreisbüro
    Dirk Manzewski MdB
    Pferdemarkt 28
    18273 Güstrow

    geschickt und warte noch auf Antwort.
    Der Text auf Schusterstadt De ist stark verkürzt und sollte, wie ja auch geschehen, zur Diskussion anregen.

    Also bitte weitere gute kritsche Hinweise.

    Gruß Herbert

  7. avatar 7 regm Maik (Leser)

    Hallo Herbert

    jetzt ist ja schon einige Zeit vergangen und Ich würde schon ganz gerne wissen wollen, was die Arge zum Projekt Hüf gesagt bzw. geschrieben hat.

    mfg

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