Sonntag, 18. Februar 2018
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Auch Marco Vorbeck trainierte bei ihm

Kröpelin Seit vielen Jahren ist Udo Schultz ehrenamtlich im Sport tätig. Vor allem für die Kinder ist er da.
In Kühlungsborn vor knapp 46 Jahren geboren, machte er dort auch die erste Bekanntschaft mit dem runden Leder. Bis zu den A-Junioren kickte er aktiv für Kühlungsborn. 1985 zog er nach Kröpelin und spielte auch hier Fußball. Dann kam der Wunsch, nebenbei ehrenamtlich im Sportverein tätig zu sein. „Sicherlich wurde der dadurch gefördert, dass ich zwei Jungs hatte, die auch den Spaß am Fußball entdeckten“, erinnert sich Udo Schultz. Er betreute in den 80er-Jahren eine Nachwuchsmannschaft, in der auch der heutige Profi-Fußballer Marco Vorbeck spielte. Vorbeck kickte dann für den FC Hansa Rostock und heute für Dynamo Dresden in der 2.Bundesliga.

Udo Schultz erwarb die Trainerlizenz und betreut gegenwärtig eine G-Juniorenmannschaft, Kinder bis zu sechs Jahren. Es bereite ihm viel Spaß, weil die Kinder mit Fleiß dabei sind und von den Eltern sehr gut unterstützt werden, sagt er. „In der Arbeit mit Kindern spürt man, wie dankbar diese sind und mit wie viel Bereitschaft sie die Übungen ausführen”, schwärmt Schultz. Er selbst spielt noch bei den Alten Herren beim Kröpeliner SV, ist hier eine zuverlässige Stütze. Von November bis Mitte Januar war der 46-Jährige fast jedes Wochenende in der Sporthalle anzutreffen. Bei den Kreismeisterschaften wirkte er im Kampfgericht mit. „Da sind viele Stunden zusammengekommen. Mein Ehrenamt funktioniert nur, weil meine Frau mich so toll unterstützt”, ist er froh.

Schultz gehört dem Vorstand des Kreisfußballverbandes Bad Doberan an und ist seit zwei Jahren Abteilungsleiter Fußball des Kröpeliner SV. Bei diesen vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten ist eine genaue Zeitplanung unumgänglich. Udo Schultz ist auf der Rostocker Werft tätig und muss sehr zeitig am Morgen das Haus verlassen. Trotz all dieser Aufgaben ist er ein Familienmensch. Für seine erwachsenen Kinder hat er stets ein offenes Ohr. Der jüngste Sohn Ingo jagt dem Leder in der Landesligamannschaft des Kröpeliner SV nach und freundet sich auch bereits mit ehrenamtlichen Aufgaben an.

„Ich bewundere die vielen ehrenamtlichen Frauen und Männer, die über Jahrzehnte selbstlos für andere da sind“, sagt der ruhige und sehr sachlich auftretende Kröpeliner Sportsmann.

FRED EGLER
OZ vom 01.02.06

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