Freitag, 20. September 2019
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Presse Feuerwehr

60 Brandschützer konnten Wohnhaus nicht retten

Kröpelin Ein Feuer brach am späten Freitagnachmittag aus bislang ungeklärter Ursache in einem Haus in der Mühlenstraße in Kröpelin aus. Die freiwillige Feuerwehr der Schusterstadt war rasch zur Stelle, nachdem Wehrführer Claus Kröplin zuvor ein Bild der Situation gemacht hat. Schnell stellte sich heraus, dass die ortsansässigen Brandschützer das Feuer nicht ohne die Hilfe anderer Wehren in den Griff bekommen würde. Darum wurden zusätzlich die Retter aus Bad Doberan, Altenhagen, Schmadebeck-Groß Siemen und Jennewitz-Diedrichshagen alarmiert. Auch die Männer der Freiwilligen Feuerwehr Kühlungsborn, die den Einsatz während eines Übungsabends über Funk verfolgten, standen bereit. Sie mussten aber nicht gerufen werden.
Nach Aussage des Kröpeliner Wehrführers Claus Kröplin waren insgesamt rund 60 Kameraden im Einsatz. Durch einen gezielten Innenangriff konnte ein Ausbreiten des Feuers auf angrenzende Gebäude verhindert werden. Der aufgebrachte Hauseigentümer sei vorübergehend ins Krankenhaus gebracht worden, damit er die Löscharbeiten nicht stören könne. Später sei der Eigentümer bei seiner Schwester untergekommen. Nach Einschätzung des Wehrführers ist das Haus nicht mehr zu retten. Insgesamt waren die Kameraden in der Nacht viermal am Unglücksort, um kleinere Brandnester zu löschen.

TRI
OZ vom 13.02.06

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