Mittwoch, 21. Februar 2018
Schusterstadt Kröpelin
Wegweiser

Archiv für September, 2012

Freizeit und KulturVeranstaltungen Kinderfest

Kinderfest 2012 – Zirkusluft in Kröpelin

Mit folgendem Plakat wird für das diesjährige Kinderfest am 22.09.2012 geworben:

Kinderfest Kröpelin 2012

MeinungPresse DiffamierungDromHubertus WunschikLeserbriefRechtsextremismusStil und AnstandUlrich Cramer

Kühlungsborner “besorgt” um Kröpelin

Erklärung der Stadtvertretung der Stadt Kröpelin vom 11.09.2012 zum Leserbrief von Ulrich Cramer “Ist Rechtsextremismus hausgemacht?”, veröffentlicht in der Ostsee-Zeitung am 07.09.2012, Regionalausgabe Bad Doberan, Seite 10 unten

Aufgrund des beschämenden und diffamierenden Inhalts des Leserbriefes hält die Stadtvertretung Kröpelin es für angebracht, hierzu in der gebotenen Kürze Stellung zu beziehen.

Schon während des Bürgerentscheides zur Abwahl von Herrn Wunschik und danach hat Ulrich Cramer versucht, der Stadtvertretung und einzelnen Stadtvertretern zu unterstellen, sie würden einen Streit zwischen dem Bürgermeister und der Stadtvertretung inszenieren.

Es ist beschämend, dass Herr Cramer mit dem Thema Rechtsextremismus seine Kampagne fortsetzt. Die Stadtvertretung Kröpelin weist ganz entschieden die von Herrn Cramer behaupteten Unterstellungen zurück. Die Stadtvertreter haben sich klar und eindeutig in der Ostsee-Zeitung und auf der Stadtvertretersitzung positioniert und verurteilen die Schändung des Jüdischen Friedhofs sowie jede Form von Rechtsradikalismus in Wort, Schrift und Tat aufs Schärfste.

Leider ist die Schändung jüdischer Grab- und Gedenkstätten kein Einzelphänomen, welches nur in der Stadt Kröpelin auftritt. In jüngster Vergangenheit waren derartige Schmierereien und Schändungen jüdischer Einrichtungen vermehrt deutschlandweit zu verzeichnen. Aus Sicht der Stadtvertretung verfolgt Herr Cramer mit seinem Leserbrief einzig den Zweck der Diffamierung der Bürgerinnen und Bürger sowie der Stadtvertretung der Stadt Kröpelin.

Zwischen dem Präsidium der Stadtvertretung und dem Bürgermeister gab es verschiedenen Beratungen und Absprachen zu einzelnen von Herrn Cramer angesprochenen Themen. Unabhängig davon waren Stadtvertreter bei der Neueröffnung des Jüdischen Friedhofs vertreten. Aufgrund der angesetzten Uhrzeit war es aber einem Großteil der Stadtvertreter leider nicht möglich, an der Eröffnung teilzunehmen.

Mit den von Herrn Cramer aufgestellten Thesen wird einer ganzen Stadt zu Unrecht unterstellt, dass sich in ihr ungehindert rechtsextremistisches Gedankengut verbreiten kann und dieses auch noch von den kommunalpolitischen Organen geduldet und gebilligt wird.

Die Stadtvertretung verwahrt sich auf das Entschiedenste gegen die völlig haltlose Unterstellung, dass sie durch ihre Arbeit den Rechtsextremismus oder die Verbreitung von rechtsextremistischem Gedankengut in der Stadt fördert oder durch angebliche Untätigkeit ein Betätigungsfeld gibt.

Wir fordern den Bürgermeister auf, sich schützend vor die Stadt und ihre Einwohner zu stellen und sich der Erklärung der Stadtvertretung gegen den diffamierenden Inhalt des Leserbriefes von Herrn Cramer anzuschließen.

Die Stadtvertretung der Stadt Kröpelin

Zusatzinformation: Herr Ulrich Cramer stammt aus Bremen, wohnt in Kühlungsborn und ist Vorstandsmitglied des “de Drom” e.V.. Laut Ostsee-Zeitung trafen sich Herr Cramer (Makler) und Herr Wunschik (Bürgermeister) erstmals vor dem Hintergrund von Grundstücksaktivitäten im Kröpeliner Ortsteil Wichmannsdorf. Vielen Kröpelinern ist er vor allem bekannt durch den Versuch einer ziemlich verunglückten Argumentation mit Bierglas und Beamer am Abend des 09.01.2012 im “Raben”, während einer Veranstaltung im Namen der von ihm initiierten Vereinigung “pro kröpelin”. Deren einziges Ziel ist es, Herrn Wunschik vor der Abwahl der Kröpeliner zu bewahren.