Mittwoch, 21. Februar 2018
Schusterstadt Kröpelin
Wegweiser

Archiv für Mai, 2011

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In diesem Jahr kein Schützenvolksfest – Schützenkönig wird aber ermittelt


Schützenkönig von 2007 und 2010 – Herr Ulrich Dombrowski (li), mit Stadtvertretervorsteher Herrn Dr. Jürgen Borchardt 2008 beim Abholen des Schützenkönigs. Dieser wird 2011 mit der Kutsche abgeholt und zum Stadtholz gebracht.

Viel Geld, mehr als 50.000,- €, haben sie ausgegeben, die Schützenbrüder vom Kröpeliner Schützenverein e.V.. In diesem Jahr ist es ihnen gelungen, das seit 2006 geplante Gerätehaus zu errichten. “Ohne Fördermittel wäre das nicht möglich gewesen”, so Ältermann Karl-Heinz Lang. Es war unbedingt notwendig, auch aus Sicherheitsgründen und für eine bessere Arbeit im Verein. Stolz können die Schützenbrüder sein, denn es ist optisch und funktionell sehr gut gelungen. Leider hat diese Investition die Vereinskasse hoch belastet, so dass ein Schützenfest, wie es die Kröpeliner seit vielen Jahren kennen, 2011 nicht möglich sein wird. “2012 soll es aber wieder ein richtiges Schützenfest geben”, so Herr Lang und weiter: “wir werden unseren Schützenkönig auch 2011 ermitteln. Dazu nutzen wir ausschließlich unser Vereinsgelände.” Hier treffen sich die 75 aktiven Mitglieder am Sonnabend, den 04. Juni um 14 Uhr und empfangen gemeinsam ihren Schützenkönig von 2010, Herrn Uli Dombrowski. Dieser wird mit einer Kutsche von zu Hause abgeholt und nach seinem Eintreffen ist das diesjährige vereinsinterne Schützentreffen eröffnet. Natürlich beendet der alte Schützenkönig seine “Regentschaft” mit einer Bewirtung der anwesenden Schützenbrüder und der Gäste des Vereins. Gleich danach beginnt das Königsschießen zur Ermittlung des neuen Schützenkönigs und es wird ein Wettschießen auf eine Pokalscheibe und eine “Wurstscheibe” geben. Die Bewirtung der Schützen und der Gäste erfolgt ausschließlich im Schützenhaus, in dem auch die Proklamation des neuen Schützenkönigs und die Preisverleihungen für die Gewinner des Preisschießens geplant sind. Das wird in den Abendstunden ab 20 Uhr sein. Für den Sonntag ist ab 10 Uhr, am gleichem Ort, das sogenannte “Schützenfrühstück” vorgesehen. Es wird vom neuen Schützenkönig ausgerichtet, der seine Regentschaft bis 2012 damit einleitet. Ein Jahr werden die Kröpeliner also noch warten müssen, bis es wieder heißt:

Aufmarsch der Schützen auf dem Markt und Salutschießen für den Beginn das Schützenfest 2012 im Kröpeliner Stadtholz.

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Wiederaufführung “Die Hexe von Kröpelin” in Vorbereitung – Am 24. Juni soll wieder “Hexenverbrennung” sein

Das Urteil ist gesprochen. Die Hexe Könecke Latsch, 1999 gespielt von Frau Martina Koßidowski, wird von den Landsknechten, gespielt von Andreas Wendt und Tino Stellmach (re) zum Scheiterhaufen geführt. Auch 2011 wird Martina wieder die Hexenrolle besetzen.

In Kröpelins Geschichte gibt es leider auch einen traurigen Rekord. Der erste, in Mecklenburg, bekannt gewordene Hexenprozess fand nämlich 1336 in Kröpelin statt. Es waren vor allem die weltlichen Hexenprozesse, wie die von Könicke Laatsch aus Kröpelin und Katharina Baumann aus Demmin, die bis heute unvergessen sind und in der Literatur einen Platz des Nichtvergessens gefunden haben.
Könecke Latsch – bekannt als “Hexe von Kröpelin” die am 10. September 1666 auf dem Galgenberg (heute etwa in der Feldstraße) verbrannt und zu einer geschichtlichen Berühmtheit wurde. Wie zu dieser Zeit üblich, fand sie ihr trauriges Ende unter “großer Anteilnahme” der Bevölkerung.
Die Prozessakten liefern bis heute Stoff für literarische Nachgestaltung, zum Beispiel für Theaterstücke, die anlässlich von Stadtjubiläen wie z.B. zur 700 Jahrfeier und 1999 zur 750 Jahrfeier in Kröpelin. Die Aufführungen waren ein Erfolg und gut besucht. Der Mühlenverein und die evangelische Kirchgemeinde von Kröpelin organisieren gegenwärtig die Wiederaufführung des Theaterstücks “Die Hexe von Kröpelin”. Es konnten viele Darsteller von 1999 wieder zum Mitmachen gewonnen werden. Seit Januar finden sich nun die 23 Laiendarsteller zu regelmäßigen Proben im Kröpeliner Gemeindehaus der evangelischen Kirche ein. Unter Leitung von Frau Margitta Kruth üben sie für die Wiederaufführung dieses Schauspiels in sieben Bildern. Es entstand nach alten Chroniken und wurde von Frau Elisabeth Cordshagen verfasst. Viel Zeit bleibt nicht, denn am Freitag, dem 24. Juni soll die

Wiederaufführung “DIE HEXE VON KRÖPELIN”

hinter der evangelischen Kirche zu Kröpelin um 20 Uhr beginnen.

Mit diesem Plakat von Frau Dr. Steinbrecher wird für die Aufführung geworben werden.

Die Bühne werden Andreas Wendt, Ralf Ohde und Thomas Batke aufbauen.
Hier soll die Aufführung sein, am 24. Juni.

Nach der Aufführung wird es noch ein Johannesfeuer auf dem Pfarrgrundstück in Kröpelin geben. Besucher sind herzlich eingeladen. Der Eintritt soll frei sein. Es wird aber um eine kleine Spende, ganz nach Belieben, gebeten.

Gestern war wieder Probe. Die ersten Kostüme wurden anprobiert und die Plakatentwürfe von Frau Karin Steinbrecher vorgestellt.

Plakatentwürfe von Frau Karin Steinbrecher
werden vorgestellt. Frau Margitta Kruth (2. v li) . Sie führt Regie in dem Theaterstück.

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