Mittwoch, 21. Februar 2018
Schusterstadt Kröpelin
Wegweiser

Archiv für Mai, 2009

EindruckMeinung Duggenkoppel

Beschaulicher kleiner Stadtteil mitten im Grünen.DIE DUGGENKOPPEL von Kröpelin!

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Im Oktober 1939 hatte das Land Mecklenburg die unbebaute Fläche „Duggenkoppel” für 18 000 Reichsmark an die Stadt Kröpelin verkauft. 1943 wurden hier Notunterkünfte und eine Entlausungs- und Badeanstalt gebaut. Anwohner erinnern sich, dass diese noch bis 1954 genutzt wurde. Später war es ein Waschhaus mit eingemauertem großem Waschkessel. Wenn die große Wäsche anstand, trugen sich die Frauen mit Datum in ein Buch ein und hatten dann die Waschküche einen Tag zur Benutzung frei.
internet-7-kropelin-mit-pumpe-duggenkoppelDas Wasser musste von einer Pumpe mit Eimern geholt werden. Es gab vier solcher Pumpen, verteilt in der Duggenkoppel bis hin zur Weidestraße. Gespült wurde im Stadtbach. Männer der Siedlung hatten diesen eigens dafür angestaut und die Wasserqualität erlaubte es, noch bis 1960, dort Wäsche zu spülen. Auch beim wöchentlichem Bade fand das Waschaus eine Nutzung. Der Waschkessel musste geheizt werden und mit einer großen Schöpfkelle entnahm man dann das heiße Wasser, um es in einer Zinkbadewanne mit kaltem Wasser zu temperieren. Auch bei dieser Nutzung mussten sich die “Dunggenkoppler” rechtzeitig anmelden. Nicht zu vergessen, die Verdunklung des Fensters, denn Lausbuben kiebitzten gerne einmal, wenn sich Frau Nachbarin ein Wannenbad im Evaskostüm gönnte. In den Behelfsheimen, die die kröpeliner Firma Martens errichtete, fanden Hamburger, die durch die Bombenangriffe ihr Haus verloren hatten, und Flüchtlinge eine Unterkunft.
internet3-kropelin-duggenkoppelSo ein Behelfsheim wurde damals von 2 Familien bewohnt. Jede hatte einen separaten Eingang zu zwei Wohnräumen mit einem Abstellraum und Keller. Hinter dem Haus lag ein Hausgarten, der von der Größe her ausreichte, um sich mit Obst und Gemüse zu versorgen. Die meisten Bewohner bauten an oder errichteten kleine Ställe zur Vieh- und Kleintierhaltung. Kaninchen und Hühner hatte fast jede Familie und so manch einer hielt sich Schweine. Geschlachtet wurde dann auch wieder im Waschhaus.“Dunkelkoppel” nannte der Volksmund in der Stadt dieses Wohngebiet, weil es nur wenige Straßenlampen hatte und dementsprechend schlecht beleuchtet war. Es gab keine befestigten Wege und bei Regen waren Gummistiefel unentbehrlich. Doch das ist lange her.Schon 1962 wurde der Stadtteil an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen. Ein Anschluss an die zentrale Kläranlage der Stadt erfolgte aber erst vor wenigen Jahren. Mit dieser Maßnahme erhielt die Duggenkoppel auch gleich eine ganz neue Straße. Viele Bewohner hatten die Behelfsheime Ende der sechziger Jahre gekauft. Meist beide Hälften wurden schon zu DDR Zeiten modernisiert und sind heute schmucke kleine Häuschen. An der Bauform wurde nichts verändert. Alles ist ebenerdig ohne Geschossausbau gehalten und somit auch altersgerecht. So ist die Duggenkoppel ein richtiges Kleinot für ruhiges Wohnen, mitten in schöner Natur. Neue Häuser entstanden ebenfalls. In südlicher Richtung des Wohngebietes, in der Weidenstraße, werden noch weitere gebaut. Das Gebiet hat übrigens eine lange Geschichte. Das Gut Duggenkoppel hatte viele Besitzer, behielt aber bis 1945 seine absolute Eigenständigkeit und war dadurch eine Kuriosität unter mecklenburgischen Rittergütern.

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Veranstaltungen

Dorfrock XIV am Vorabend zur 675 Jahrfeier. Erstmalig wird am 03. Juli in Schmadebeck auch eine Frauengruppe auf der Bühne stehen.

Foto:Archiv BLACK ROSIE .
Fotograf: Martin Huch

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„Liebe Freunde der Rockmusik!
Wer glaubt, harte Rockmusik sei immer noch eine Männerdomäne, der irrt gewaltig, denn bei dem Fön kriegen selbst die härtesten Jungs weiche Knie!
Die Ladies von BLACK/ROSIE, Karo, Gaby,Claudia, Angie und Anja sind erfahrene Musikerinnen, verstehen ihren Job und bieten eine Rock’n’Roll Show der Extraklasse!
Mit musikalischer Exzellenz und schweißtreibender Energie ziehen sie über die Bühnen und
hinterlassen „nichts als versengte Erde“!
Druckvoll präsentieren sie ausschließlich die Musik ihrer australischen Vorbilder – AC/DC – einer der wohl größten, härtesten und erfolgreichsten Rockbands aller Zeiten!
Ihr Repertoire umfasst sowohl Kultsongs der Bon Scott-Ära wie „Highway to hell“, „TNT“ oder „Whole lotta rosie“, als auch Brian Johnsons „B. black“, „Hells Bells“, „You shook me all night long“ und natürlich auch die neuen Hits.
BLACK/ROSIE bringen jeden Saal zum Kochen und machen den Abend zum Erlebnis. BLACK/ROSIE sorgt für Partystimmung. Nicht nur für „Sarkstromfreunde“ein absoluter Hochgenuss, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte…

ET THERE BE ROCK…“

Heißt es in einer Werbung der Frauen-Metal-Band
BLACK ROSIE .

Wer das miterleben möchte, kann das am 03. Juli in Schmadebeck bei

Dorfrock XIV

,
wo

ab 20 Uhr „KARUSSEL“

das Hauptprogramm eröffnen wird.

Noch besteht die Möglichkeit, Karten zum Vorzugspreis von
17 EURO zu erwerben.
Der Vorverkauf läuft :
In den Verlagshäusern der OSTSEE – ZEITUNG in Rostock, Bad Doberan, Wismar
und im Pressezentrum Rostock können die Karten gekauft werden.

oder telefonisch
unter:
0172 / 90 74 21 3

Karten gibt es auch bei: QUELLE in Satow ,
der Tankstelle Ewald in Kühlungsborn,
der Nordöltankstelle in Kröpelin
und bei PRESSE SCHWEDE in Bad Doberan.

Vorbestellungen im Internet unter://www.kroepeliner.de/dorfrock

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