Sonntag, 05. Februar 2012
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Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Thomas Wendt: “Die Wahrheit ist auch eine Frage von

Am Freitag letzter Woche schrieb Herr Hoppe sehr ausführlich in der Bad Doberaner Regionalausgabe der Ostsee-Zeitung über den Verlauf der Sitzung des Hauptausschusses vom letzten Mittwoch. Inzwischen liegt die Niederschrift als PDF-Dokument vor. Bitte lesen Sie noch einmal den Artikel und vergleichen Sie das mal mit der Niederschrift. Diese wurde zwar von Frau Ebert angefertigt, aber verantwortlich für die “Endredaktion” ist ausschließlich Herr Wunschik.

Hat Herr Hoppe von einer ganz anderen Veranstaltung berichtet? Wo finden sich in der Niederschrift all die kritischen Bemerkungen? Und was findet sich statt dessen und zwar durchgängig auf diesen fünf Seiten? Das ich in der Niederschrift kaum vorkomme, wundert mich nicht und wird wahrscheinlich auch niemanden sonst wundern, der Herrn Wunschiks Gebahren mir gegenüber während solcher Versammlungen kennt. Unser Verhältnis ist wohl als getrübt zu bezeichnen und mir wird von Herrn Wunschik keinerlei Objektivität zugebilligt.

Allerdings gibt es jemanden, der noch mehr als ich aus den herausgehalten wird und das ist Herr Schlutow. Wer Herrn Schlutow in Versammlungen erlebt, der hört bald heraus, daß von ihm stets sehr fundierte Wortbeiträge kommen. Kein Wunder, denn immerhin hat Herr Schlutow jahrzehntelange Verwaltungserfahrung gesammelt. Man kann sagen, damit ist Herr Schlutow der komplette Gegenentwurf zu Herrn Wunschik. Dieser läßt sich darum auch auf keinerlei Wortgefechte mit Herrn Schlutow ein. Ich habe jedenfalls noch nie eines erlebt. Aber dafür habe ich schon mehrfach erlebt, daß wichtige Aussagen von Herrn Schlutow in späteren nicht mehr zu finden sind.

Das ist natürlich nicht einfach zu beweisen. Auf der jeweils nachfolgenden Versammlung haben die Stadtvertreter die Möglichkeit, die Niederschriften korrigieren zu lassen. Das ist aber eine Sauarbeit, weil einmal liegen die Versammlungen eine gewisse Zeit auseinander, so daß manches vergessen wird, was man sich nicht sofort aufschreibt. Das aber macht man nicht automatisch, weil man ja erst einmal immer auf ein gutes Protokoll hofft, bis man dann, manchmal nach Wochen die Enttäuschung in den Händen hat. Die Versammlungen selber dauern auch schon so lange genug und würden durch die nachträgliche Korrektur noch länger dauern. Aber, ich habe mir diese Mühe trotzdem schon gemacht und alle meine Korrekturen wurden dann auch in die Neufassung der Niederschrift aufgenommen, weil sich die Stadtvertreter im damals noch nichtöffentlichen Hauptausschuß noch sehr gut an das von mir Gesagte erinnern konnten. Auch damals schon fehlten auffälligerweise schon fast alle Beiträge von Herrn Schlutow. In meinem verteilten Korrekturblatt hatte ich die mir in Erinnerung gebliebenen Passagen auch von ihm beispielhaft zusammen getragen.

Seit Kurzem sind große Teile des Hauptausschusses öffentlich und daher dachte ich, daß diese ständigen Weglassungen nachlassen oder gar ganz ausbleiben würden. Damit lag ich aber wohl daneben, wie nun jeder am Artikel von Herrn Hoppe in der Ostsee-Zeitung leicht nachvollziehen kann. Ob ich zum habe?

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