Mittwoch, 20. Juli 2011 von Herbert Boldt
Verlässt man Kröpelin fußläufig ist festzustellen, dass der befestigte Bürgersteig oft weit vor dem letzten Haus in den Straßen endet. Bis auf den Ortsausgang Strandstraße ist das jedenfalls so. Nur hier ist die Straßenführung übersichtlich, mit einem Bürgersteig und Fahrradweg aus dem Ort. Sicher der Umgehungsstraße zu verdanken, die bald nach der Wende gebaut wurde. Die anderen Ortsausgänge scheinen irgendwie vergessen worden sein. Erinnert sich der “gelernte Kröpeliner” an Wahlversprechungen unterschiedlicher Parteien in den letzten vergangenen 20 Jahren, wird ihm einfallen, dass alle dieses “Kleine Problem” immer wieder einmal lösen wollten. Nun gut, werden Sie sagen,
da gibt und gab es sicher immer wieder Wichtigeres, das Vorrang haben musste. Zum Beispiel das Toilettenhäuschen am Großen Parkplatz. Für über 70.000,00 Euro (mit Fördermitteln) errichtet, war es für den neuen Busbahnhof Kröpelins angedacht. Nach dem sich herausstellte, dass kein Bus auf diesen Platz fahren darf und wird, obwohl er es könnte, ist es jetzt aus Kostengründen geschlossen worden. Kröpelin hat ja schon ganz lange eine gut geführte öffentliche Toilette. Die reicht natürlich aus, wenn man sein dringendes Bedürfnis bis dorthin zügelt. Notfalls gibt es ja noch die “Giebelstube” in unmittelbarer Nähe, oder die Büsche für ganz eilige Bedürftige, auch wenn das ja eigentlich verboten ist. Was nun aus dem teuren Toilettenhäuschen werden soll, weil es als solches ja nicht mehr gebraucht wird, ist noch nicht bekannt. Hier sind noch gute Ideen gefragt. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas ein? Doch zurück zu den Bürgersteigen der Ortsausgänge. In der Bützower Straße endet dieser weit vor dem letzten Haus und eine Anbindung zum Fahrradweg nach Altenhagen fehlt ebenfalls noch. Auch in der Wismarschen Straße ist nach der Einmündung zum Gewerbegebiet Schluss. Das Ende von den Kartoffellagerhallen bis zu den Bahnschranken in Richtung Detershagen ist gänzlich ohne Bürgersteig. Doch richtig wichtig, und das nicht nur für Wandersleute, wäre ein Bürgersteig zu den Einkaufsmöglichkeiten am Ende der Rostocker Straße. Den “Pennymarkt” z.B. gibt es seit 1991. Einen durchgehenden Bürgersteig dort hin, leider bis heute nicht. Warum hier nichts passierte hat sicher viele viele Gründe. Angefangen bei den Kosten bis hin zu der Zuständigkeit für diese Straße und das diese sicher irgendwann einmal, ganz bestimmt einmal, saniert wird und dann hoffentlich auch einen Bürgersteig erhält. Warten wir es gemeinsam ab, in diesem Jahr sind ja wieder Wahlen. Grund genug, an diese unendlichen “Kröpeliner Bürgersteiggeschichten” zu erinnern. Vielleicht findet sich ja noch ein Kandidat, zu dessen Wahlkreis Kröpelin gehört, der sich der Sache verschreiben möchte und einmal zu Fuß im “Penny” von Kröpelin einkaufen geht. Dunkel sollte es sein, und nach Möglichkeit auch regnen, damit die Dringlichkeit im Selbstversuch unmissverständlich festgestellt und für die kommenden 10 Jahre richtig eingeordnet werden kann. Wie gesagt:
Warten wir es ab!
Donnerstag, 14. Juli 2011 von Thomas Wendt
Der Landkreis teilt mit:
Auf Grund von Gleisbauarbeiten muss der Bahnübergang in Kröpelin, Höhe Kartoffelhalle vom 16. Juli 2011, 12:00 Uhr bis zum 19. Juli 2011, 06:00 Uhr voll gesperrt werden.
Aus demselben Grund ist eine Vollsperrung des zweiten Bahnübergangs, Höhe Bahnhof in der Zeit vom 23. Juli 2011, 12:00 Uhr bis zum 26. Juli 2011, 06:00 Uhr erforderlich.
Donnerstag, 9. Juni 2011 von Herbert Boldt
„Navis“ bringen uns heute sicher ans Ziel und wer es vorher schon wissen will, kann mit „Google“ unter Angabe von Ort, Straßennamen und Hausnummer auf dem PC seinen Ankunftszielpunkt schon einmal betrachten. Doch manchmal beginnt erst bei der Ankunft das Rätzelraten, dann nämlich, wenn der Hauseigentümer es versäumte, ein Hausnummernschild an dem Gebäude anzubringen.

Das passierte besonders bei Fassadenverschönerungen, auch bei uns in Kröpelin, immer öfter. Achten Sie doch einmal bei ihrem nächsten Spaziergang darauf. Sie werden sich wundern bei wie vielen Häusern das in Kröpelin der Fall ist. Nun gut werden Sie sagen, mit etwas Fantasie kann jeder schnell wissen, wenn ein unbeschildertes Haus zwischen der Hauptstraße Nr. 5 und Nr. 9 liegt, muss das logischerweise die 7 sein. Doch bei Häusern, wo der Eingang in einer anderen Straße ist, wird es schon komplizierter, für ortsunkundige Besucher, wie z.B. Rettungsdienste, Feuerwehr und Lieferanten. Hochachtung für unsere Postboten, die diese örtlichen Besonderheiten kennen und dafür sorgen, dass auch Bewohner von unbeschilderten Häusern immer ihre Post bekommen. Wer im eigenen kleinen Häuschen wohnt und weder eine Hausnummer, noch seinen Namen am Briefkasten angebracht hat, darf sich nicht wundern, wenn nach einem Zustellerwechsel die Post ausbleibt.
Es darf nämlich nur zugestellt werden, wenn beides – Hausnummernschild und Name – lesbar angebracht sind. Nicht nur im Interesse der eigenen Erreichbarkeit und Orientierungshilfe sollten die noch fehlenden Hausnummernschilder bald angebracht werden. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Rechtsgrundlage dafür in Deutschland: § 126 Abs. 3 Baugesetzbuch dort heißt es: „Der Eigentümer hat sein Grundstück mit der von der Gemeinde festgesetzten Nummer zu versehen.“
In Kröpelin in der Satzung über die Anbringung von Hausnummern vom 04.03.1998 geregelt. Danach sind „Grundstücks- oder Wohnungseigentümer, Erbbauberechtigte oder ihnen dinglich gleichgestellte Personen verpflichtet, die von der Stadt festgesetzte Hausnummer innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe zu beschaffen und gemäß § 4 anzubringen.”
Übrigens wurden Häusernummerierungen europaweit bereits um 1750, nicht ohne Grund, eingeführt. Sie sind heute in amtlichen Verzeichnissen, wie dem Liegenschaftskataster und dem Grundbuch festgehalten und Teil der amtlichen Lagebeschreibung einer Immobilie. Also nicht nur Orientierungshilfe.
Montag, 2. Mai 2011 von Herbert Boldt

Biker aus ganz Deutschland nehmen seit 14 Jahren im und um das Münster am Gottesdienst teil. Davor erfolgt stets eine gemeinsame Rundfahrt zu und durch die angrenzenden Orte der Umgebung von Bad Doberan. Für alle die zuschauen und winken möchten, am Sonntag, dem 08. Mai.
Die große gemeinsame Ausfahrt beginnt um 11 Uhr ab Bad Doberan über die B105
durch Kröpelin kommen sie zwischen 11 Uhr 15 bis 11 Uhr 30.
Die Bikerfahrt durch unsere Stadt verfolgten 2010 viele Kröpeliner. Entlang der Rostocker Straße, auf dem Markt, der Hauptstraße und der Strandstraße hatten sie Aufstellung genommen und winkten den Bikern zu.
Foto/Archiv: Herbert Boldt
Freitag, 3. September 2010 von Thomas Wendt
Wegen eines kleinen Spätsommerschnupfens nahm ich gestern nicht an der Veranstaltung “Öffentliche Bürgerbeteiligung” für die beantragte Errichtung einer Biogasanlage in Kröpelin teil. Der Umstand an sich wurde mehrfach in den Ausschüssen besprochen und schließlich die gesonderte Bürgerbeteiligung beschlossen. Speziell im öffentlichen Hauptausschuss hatten die Betreiber der AgroEnergy AG ihr Konzept vorgestellt und daher hatte ich persönlich auch keine weiteren Fragen.
Dafür nahm Herr Gutteck an der Veranstaltung teil und erklärt auf seinem Blog Kroepeliner.de sehr genau die rechtlichen Grundlagen. Fazit: Die Kröpeliner können zwar ihre Meinung dazu kundtun, die Genehmigung und Kontrolle erfolgt allerdings durch die Landesfachbehörde. Mögliche Geruchsbelästigung muß so gering wie möglich gehalten werden und ebenso die Belastungen durch den Transportverkehr. Wenn Investoren und Behörden die gestern vorgetragenen berechtigten Anliegen bei der Umsetzung berücksichtigen, wird das eine gute Sache und unserem kleinen Ackerbürgerstädtchen Kröpelin angemessen.
Immerhin versprachen die Investoren das komplette Ersetzen der veralteten Stallanlagen, mittelfristig auch das Abtragen der alten Silotürme und den Erhalt der bestehenden Arbeitsplätze. Auf ihrer Homepage bezeichnen sie ihren Betrieb als “profitabel arbeitend”. Dann sollte wohl zudem auch etwas Gewerbesteuer für unser Stadtsäckel abfallen.