Steffenshagens Finanzen mal 10 plus ein sehr wichtiges Vorhaben
Wer wissen will, wie es um die Kröpeliner Stadtfinanzen steht, der braucht heute nur in die Ostsee-Zeitung schauen. Auf Seite 13 der Doberaner Regionalausgabe schildert Autor Lutz Werner die Finanzlage der Nachbargemeinde Steffenshagen. Um auf Kröpelin zu schließen, braucht der Leser alle genannten Zahlen lediglich mit dem Faktor 10 zu multiplizieren und kommt erstaunlich nahe an die Kröpeliner Realität. Noch gibt es zwar keinen beschlossenen Haushalt 2010 für die Schusterstadt, aber die Zahlen nach der zweiten Lesung des Finanzausschusses lassen zur Zeit leider zu ähnlich trübe Aussichten wie in der Nachbargemeinde kommen.
Nicht umsonst titelt die Ostsee-Zeitung mit: “Vermögen wird aufgezehrt” mit dem Untertitel: “Die Gemeinde Steffenshagen kann 2010 mit einem ausgeglichenen Haushalt wirtschaften. Aber nur, weil die Rücklage geschröpft wurde.” Sehr gut beschrieben sind die Zusammenhänge und Ursachen. Ein riesiges Loch klafft im Verwaltungshaushalt, welches nur durch Rücklagen gedeckt werden kann, welche letztendlich im Vermögenshaushalt und damit für Investitionen fehlen. Ursachen hier wie dort sind erheblich gesunkene Steuereinnahmen und vor allem extrem gesunkene Zuweisungen durch das geändererte Finanzausgleichsgesetz (FAG) des Landes.
Um so mehr Respekt muß man haben, daß sich die Steffenshäger dennoch in diesem Jahr an ein wichtiges Investitionsvorhaben machen wollen, nämlich an die 1,4 km Straße zwischen Steffenshagen bis zu ihrer Gemeindegrenze in Richtung Kröpelin. Dieser Straßenausbau bringt beiden Seiten viele Vorteile. Hoffentlich klappt es!











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