Archiv für die 'Ordnung und Sicherheit' Kategorie
Donnerstag, 15. Dezember 2011 von Herbert Boldt

Er ist wieder zu haben, der kleine übersichtliche Entsorgungskalender 2012 für Kröpelin. Die Schreibstube Karin Wendt (Rostocker Straße 80) bringt ihn alljährlich heraus. Für einen Unkostenbeitrag von 0,20 € ist er zu erwerben. 210 x 70 mm groß, lässt er sich überall anbringen und garantiert, dass kein Abfuhrtermin verpasst wird.
Die Nachfrage hat sich jährlich gesteigert, was für die Beliebtheit spricht.
Holen auch Sie sich diesen kleinen Merker für die Abfallentsorgung.








Mittwoch, 20. Juli 2011 von Herbert Boldt
Verlässt man Kröpelin fußläufig ist festzustellen, dass der befestigte Bürgersteig oft weit vor dem letzten Haus in den Straßen endet. Bis auf den Ortsausgang Strandstraße ist das jedenfalls so. Nur hier ist die Straßenführung übersichtlich, mit einem Bürgersteig und Fahrradweg aus dem Ort. Sicher der Umgehungsstraße zu verdanken, die bald nach der Wende gebaut wurde. Die anderen Ortsausgänge scheinen irgendwie vergessen worden sein. Erinnert sich der “gelernte Kröpeliner” an Wahlversprechungen unterschiedlicher Parteien in den letzten vergangenen 20 Jahren, wird ihm einfallen, dass alle dieses “Kleine Problem” immer wieder einmal lösen wollten. Nun gut, werden Sie sagen,
da gibt und gab es sicher immer wieder Wichtigeres, das Vorrang haben musste. Zum Beispiel das Toilettenhäuschen am Großen Parkplatz. Für über 70.000,00 Euro (mit Fördermitteln) errichtet, war es für den neuen Busbahnhof Kröpelins angedacht. Nach dem sich herausstellte, dass kein Bus auf diesen Platz fahren darf und wird, obwohl er es könnte, ist es jetzt aus Kostengründen geschlossen worden. Kröpelin hat ja schon ganz lange eine gut geführte öffentliche Toilette. Die reicht natürlich aus, wenn man sein dringendes Bedürfnis bis dorthin zügelt. Notfalls gibt es ja noch die “Giebelstube” in unmittelbarer Nähe, oder die Büsche für ganz eilige Bedürftige, auch wenn das ja eigentlich verboten ist. Was nun aus dem teuren Toilettenhäuschen werden soll, weil es als solches ja nicht mehr gebraucht wird, ist noch nicht bekannt. Hier sind noch gute Ideen gefragt. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas ein? Doch zurück zu den Bürgersteigen der Ortsausgänge. In der Bützower Straße endet dieser weit vor dem letzten Haus und eine Anbindung zum Fahrradweg nach Altenhagen fehlt ebenfalls noch. Auch in der Wismarschen Straße ist nach der Einmündung zum Gewerbegebiet Schluss. Das Ende von den Kartoffellagerhallen bis zu den Bahnschranken in Richtung Detershagen ist gänzlich ohne Bürgersteig. Doch richtig wichtig, und das nicht nur für Wandersleute, wäre ein Bürgersteig zu den Einkaufsmöglichkeiten am Ende der Rostocker Straße. Den “Pennymarkt” z.B. gibt es seit 1991. Einen durchgehenden Bürgersteig dort hin, leider bis heute nicht. Warum hier nichts passierte hat sicher viele viele Gründe. Angefangen bei den Kosten bis hin zu der Zuständigkeit für diese Straße und das diese sicher irgendwann einmal, ganz bestimmt einmal, saniert wird und dann hoffentlich auch einen Bürgersteig erhält. Warten wir es gemeinsam ab, in diesem Jahr sind ja wieder Wahlen. Grund genug, an diese unendlichen “Kröpeliner Bürgersteiggeschichten” zu erinnern. Vielleicht findet sich ja noch ein Kandidat, zu dessen Wahlkreis Kröpelin gehört, der sich der Sache verschreiben möchte und einmal zu Fuß im “Penny” von Kröpelin einkaufen geht. Dunkel sollte es sein, und nach Möglichkeit auch regnen, damit die Dringlichkeit im Selbstversuch unmissverständlich festgestellt und für die kommenden 10 Jahre richtig eingeordnet werden kann. Wie gesagt:
Warten wir es ab!






Donnerstag, 9. Juni 2011 von Herbert Boldt
„Navis“ bringen uns heute sicher ans Ziel und wer es vorher schon wissen will, kann mit „Google“ unter Angabe von Ort, Straßennamen und Hausnummer auf dem PC seinen Ankunftszielpunkt schon einmal betrachten. Doch manchmal beginnt erst bei der Ankunft das Rätzelraten, dann nämlich, wenn der Hauseigentümer es versäumte, ein Hausnummernschild an dem Gebäude anzubringen.

Das passierte besonders bei Fassadenverschönerungen, auch bei uns in Kröpelin, immer öfter. Achten Sie doch einmal bei ihrem nächsten Spaziergang darauf. Sie werden sich wundern bei wie vielen Häusern das in Kröpelin der Fall ist. Nun gut werden Sie sagen, mit etwas Fantasie kann jeder schnell wissen, wenn ein unbeschildertes Haus zwischen der Hauptstraße Nr. 5 und Nr. 9 liegt, muss das logischerweise die 7 sein. Doch bei Häusern, wo der Eingang in einer anderen Straße ist, wird es schon komplizierter, für ortsunkundige Besucher, wie z.B. Rettungsdienste, Feuerwehr und Lieferanten. Hochachtung für unsere Postboten, die diese örtlichen Besonderheiten kennen und dafür sorgen, dass auch Bewohner von unbeschilderten Häusern immer ihre Post bekommen. Wer im eigenen kleinen Häuschen wohnt und weder eine Hausnummer, noch seinen Namen am Briefkasten angebracht hat, darf sich nicht wundern, wenn nach einem Zustellerwechsel die Post ausbleibt.
Es darf nämlich nur zugestellt werden, wenn beides – Hausnummernschild und Name – lesbar angebracht sind. Nicht nur im Interesse der eigenen Erreichbarkeit und Orientierungshilfe sollten die noch fehlenden Hausnummernschilder bald angebracht werden. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Rechtsgrundlage dafür in Deutschland: § 126 Abs. 3 Baugesetzbuch dort heißt es: „Der Eigentümer hat sein Grundstück mit der von der Gemeinde festgesetzten Nummer zu versehen.“
In Kröpelin in der Satzung über die Anbringung von Hausnummern vom 04.03.1998 geregelt. Danach sind „Grundstücks- oder Wohnungseigentümer, Erbbauberechtigte oder ihnen dinglich gleichgestellte Personen verpflichtet, die von der Stadt festgesetzte Hausnummer innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe zu beschaffen und gemäß § 4 anzubringen.”
Übrigens wurden Häusernummerierungen europaweit bereits um 1750, nicht ohne Grund, eingeführt. Sie sind heute in amtlichen Verzeichnissen, wie dem Liegenschaftskataster und dem Grundbuch festgehalten und Teil der amtlichen Lagebeschreibung einer Immobilie. Also nicht nur Orientierungshilfe.
Freitag, 14. Januar 2011 von Herbert Boldt
Es ist eine Unart die uns Bürgern immer wieder einmal begegnet und ärgert : Müll wird einfach, wie hier in der Bützower Straße 4 von Kröpelin,in blauen Säcken, abgelegt und die ordnungsgemäße Entsorgung soll doch bitte machen, wer möchte. Da das Haus in diesem Falle unbewohnt ist, recht einfach für den „Umweltsünder“.Der Besitzer weit weg und das Risiko erwischt zu werden gering.

Die Müllgebühren in unserem Kreis sind mit
82,75 Euro pro Jahr bei 13 Entleerungen pro Restabfallbehälter mit 80 l Volumen sehr moderat. Selbst für den Notfall, wenn die Tonne einmal voll ist, gibt es eine Lösung. Der Landkreis Bad Doberan verfügt über amtlich gekennzeichnete Abfallsäcke, welche am Tag der Entsorgung, genau wie ein Restabfallbehälter,zur Entsorgung im öffentlichen Raum zur Abholung bereitgestellt werden können. Die Gebühr für die Bereitstellung und Entsorgung dieser 70 Liter Volumen Säcke beträgt 4,73 Euro. Also auch noch bezahlbar, wenn sich der Verursacher vor Augen führt,dass diese Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 5000,- Euro geahndet werden kann. Ist es das wert?
Diese Frage möge sich jeder stellen, der immer noch glaubt, nicht ertappt zu werden, bei seiner nicht erlaubten Müllentsorgung – denn mitunter sind wir Bürger doch wachsamer, als allgemein geglaubt wird, und dann kann es richtig teuer werden.
Die Kröpeliner müssen übrigens noch nach Bad Doberan, zum Umweltamt oder zur Firma Nelsen fahren, um solche Säcke zu erwerben, was natürlich keine Entschuldigung für „Müllsüden“ sein soll, sondern vielleicht Anregung, für die Stadtverwaltung, ähnlich wie in Neubukow, zukünftig einen Kauf im Ort zu ermöglichen.
Herbert Boldt



Mittwoch, 8. Dezember 2010 von Herbert Boldt
Sie sind nicht zu beneiden, unsere Müllmänner. Auch bei diesen Witterungsbedingungen ist der Entsorgungsauftrag zu erfüllen. Doch jeder von uns kann dazu beitragen,diese schwere Arbeit etwas zu lindern. Ganz einfach,in dem wir den Abstellplatz der Tonnen für die Abholung schneefrei machen oder den Müll in den Tonnen nicht verdichten. Der friert schnell fest und es muss mehrfach angehoben werden, um die Tonne vollständig zu leeren.
Im übrigen schließe ich mich dem Vorbeitrag an und möchte hinzufügen;
Wer dieser Tage durch Kröpelin geht, dem wird auch nicht verborgen bleiben, dass es noch längst nicht alle Hauseigentümer ernst nehmen, mit ihrer Räum- und Streupflicht. Gehwege vor etlichen Häusern sind nicht vom Schnee befreit und gestreut ist dort auch nicht. Das ist oft auch bei dem Bürgersteig beim Bushaltepunkt am Markt so – leider. Es wird oft auch versäumt eine Schneise in dem aufgeschobenen Schnee am Straßenrand zu machen,so dass die Straße ohne „HINDERNISLAUF“ gewechselt werden kann. Wir müssen alle mit dem Winter leben. Wie gut wir uns als Fußgänger auf unseren Gehwegen fortbewegen können, dass liegt nicht in der Natur des Winters, sondern an der Einsichtigkeit der verantwortlichen Hauseigentümer, die sich ihrer Räumpflicht einfach durch Untätigkeit entziehen. Ich denke das muss sich zukünftig ändern in unserem Kröpelin.
HERBERT BOLDT