Freitag, 18. Mai 2012
Schusterstadt Kröpelin

Archiv für die 'Ordnung und Sicherheit' Kategorie

Ordnung und Sicherheit FeuerwehrRoland Bull

Kröpeliner Feuerwehr traf ihre Wahl auf Jahreshauptversammlung

Jahreshauptversammlung der Kröpeliner Feuerwehr. Auf dem Programm standen unter anderem die Aufnahme neuer Kameraden in den aktiven Dienst, zahlreiche Ehrungen und nach Ablauf der sechsjährigen Amtszeit die Neuwahl des Vorstandes.

Zuvor richtete der Stadtvertretervorsteher Dr. Jürgen Borchardt einige Worte an die Anwesenden. Am Beginn seiner Rede ging Dr. Borchardt auf die Aktivitäten des Bürgermeisters Hubertsu Wunschik gegen die Kröpeliner Feuerwehr und insbesondere gegen den Gemeindewehrführer Roland Bull ein und setzte dagegen ein klaren Bekenntnis:

Die letzten Wochen und Monate haben gezeigt, die Stadtvertretung steht mit allen 5 Fraktionen fest an eurer Seite. Und das wird auch so bleiben. Ich möchte mich im Namen der Stadtvertretung sowie auch in meinem Namen bei allen Kameradinnen und Kameraden für die geleistete Arbeit ganz, ganz herzlich bedanken.

Nachfolgend ging Dr. Borchardt deatailiert auf das vielfältige Einsatzgeschehen der letzten Zeit ein. Seine Rede endet mit einem Dank:

Liebe Kameradinnen und Kameraden, ihr leistet einen schweren, gefährlichen und auch nervenaufreibenden Dienst für das Gemeinwohl der Stadt Kröpelin. Ihr seid an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr einsatzbereit. Dessen sollten sich alle Kröpeliner immer bewusst sein. Ich denke, viele Kröpeliner schätzen eure Arbeit und würden es begrüßen, wenn ihr zum Gelingen auf den Stadt- und Kinderfesten auch zukünftig präsent seid.

Ich möchte es abschließend nicht versäumen, euren Ehepartner, eure Freundin, euren Freund sowie allen Angehörigen für deren Verständnis und Unterstützung Dank zu sagen.

Auf der nachfolgenden geheimen Wahl zum Gemeindewehrführer wurde Oberbrandmeister mit rund 90 Prozent der Stimmen in seinem Amt bestätigt. Dem neuen Vorstand gehören weiterhin an Uwe Blaczyk, Frank Schwanitz, Christian Framm, Erik Weyreuther und Clemens Lattki an. Herzlichen Glückwunsch!

Ordnung und Sicherheit Müllentsorgung

Entsorgungskalender 2012 für Kröpelin

Er ist wieder zu haben, der kleine übersichtliche Entsorgungskalender 2012 für Kröpelin. Die Schreibstube Karin Wendt ( 80) bringt ihn alljährlich heraus. Für einen Unkostenbeitrag von 0,20 € ist er zu erwerben. 210 x 70 mm groß, lässt er sich überall anbringen und garantiert, dass kein Abfuhrtermin verpasst wird.
Die Nachfrage hat sich jährlich gesteigert, was für die Beliebtheit spricht.

Holen auch Sie sich diesen kleinen Merker für die Abfallentsorgung.

MeinungOrdnung und SicherheitVerkehr BürgersteigBützower StraßeGroßer ParkplatzRostocker StraßeStrandstraßeToiletteWismarsche Straße

Bürgersteiggeschichten – oder was einfach nicht passieren will in Kröpelin

Verlässt man Kröpelin fußläufig ist festzustellen, dass der befestigte oft weit vor dem letzten Haus in den Straßen endet. Bis auf den Ortsausgang ist das jedenfalls so. Nur hier ist die Straßenführung übersichtlich, mit einem und Fahrradweg aus dem Ort. Sicher der Umgehungsstraße zu verdanken, die bald nach der Wende gebaut wurde. Die anderen Ortsausgänge scheinen irgendwie vergessen worden sein. Erinnert sich der “gelernte Kröpeliner” an Wahlversprechungen unterschiedlicher Parteien in den letzten vergangenen 20 Jahren, wird ihm einfallen, dass alle dieses “Kleine Problem” immer wieder einmal lösen wollten. Nun gut, werden Sie sagen, da gibt und gab es sicher immer wieder Wichtigeres, das Vorrang haben musste. Zum Beispiel das Toilettenhäuschen am Großen Parkplatz. Für über 70.000,00 Euro (mit Fördermitteln) errichtet, war es für den neuen Busbahnhof Kröpelins angedacht. Nach dem sich herausstellte, dass kein Bus auf diesen Platz fahren darf und wird, obwohl er es könnte, ist es jetzt aus Kostengründen geschlossen worden. Kröpelin hat ja schon ganz lange eine gut geführte öffentliche . Die reicht natürlich aus, wenn man sein dringendes Bedürfnis bis dorthin zügelt. Notfalls gibt es ja noch die “Giebelstube” in unmittelbarer Nähe, oder die Büsche für ganz eilige Bedürftige, auch wenn das ja eigentlich verboten ist. Was nun aus dem teuren Toilettenhäuschen werden soll, weil es als solches ja nicht mehr gebraucht wird, ist noch nicht bekannt. Hier sind noch gute Ideen gefragt. Vielleicht fällt Ihnen ja etwas ein? Doch zurück zu den Bürgersteigen der Ortsausgänge. In der endet dieser weit vor dem letzten Haus und eine Anbindung zum Fahrradweg nach Altenhagen fehlt ebenfalls noch. Auch in der Wismarschen Straße ist nach der Einmündung zum Gewerbegebiet Schluss. Das Ende von den Kartoffellagerhallen bis zu den Bahnschranken in Richtung Detershagen ist gänzlich ohne Bürgersteig. Doch richtig wichtig, und das nicht nur für Wandersleute, wäre ein Bürgersteig zu den Einkaufsmöglichkeiten am Ende der . Den “Pennymarkt” z.B. gibt es seit 1991. Einen durchgehenden Bürgersteig dort hin, leider bis heute nicht. Warum hier nichts passierte hat sicher viele viele Gründe. Angefangen bei den Kosten bis hin zu der Zuständigkeit für diese Straße und das diese sicher irgendwann einmal, ganz bestimmt einmal, saniert wird und dann hoffentlich auch einen Bürgersteig erhält. Warten wir es gemeinsam ab, in diesem Jahr sind ja wieder Wahlen. Grund genug, an diese unendlichen “Kröpeliner Bürgersteiggeschichten” zu erinnern. Vielleicht findet sich ja noch ein Kandidat, zu dessen Wahlkreis Kröpelin gehört, der sich der Sache verschreiben möchte und einmal zu Fuß im “Penny” von Kröpelin einkaufen geht. Dunkel sollte es sein, und nach Möglichkeit auch regnen, damit die Dringlichkeit im Selbstversuch unmissverständlich festgestellt und für die kommenden 10 Jahre richtig eingeordnet werden kann. Wie gesagt:

Warten wir es ab!

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Auch in Kröpelin sind Häuser noch ohne Hausnummernschild

„Navis“ bringen uns heute sicher ans Ziel und wer es vorher schon wissen will, kann mit „Google“ unter Angabe von Ort, Straßennamen und auf dem PC seinen Ankunftszielpunkt schon einmal betrachten. Doch manchmal beginnt erst bei der Ankunft das Rätzelraten, dann nämlich, wenn der Hauseigentümer es versäumte, ein Hausnummernschild an dem Gebäude anzubringen.

Das passierte besonders bei Fassadenverschönerungen, auch bei uns in Kröpelin, immer öfter. Achten Sie doch einmal bei ihrem nächsten Spaziergang darauf. Sie werden sich wundern bei wie vielen Häusern das in Kröpelin der Fall ist. Nun gut werden Sie sagen, mit etwas Fantasie kann jeder schnell wissen, wenn ein unbeschildertes Haus zwischen der Hauptstraße Nr. 5 und Nr. 9 liegt, muss das logischerweise die 7 sein. Doch bei Häusern, wo der Eingang in einer anderen Straße ist, wird es schon komplizierter, für ortsunkundige Besucher, wie z.B. Rettungsdienste, und Lieferanten. Hochachtung für unsere Postboten, die diese örtlichen Besonderheiten kennen und dafür sorgen, dass auch Bewohner von unbeschilderten Häusern immer ihre Post bekommen. Wer im eigenen kleinen Häuschen wohnt und weder eine Hausnummer, noch seinen Namen am Briefkasten angebracht hat, darf sich nicht wundern, wenn nach einem Zustellerwechsel die Post ausbleibt.
Es darf nämlich nur zugestellt werden, wenn beides – Hausnummernschild und Name – lesbar angebracht sind. Nicht nur im Interesse der eigenen Erreichbarkeit und Orientierungshilfe sollten die noch fehlenden Hausnummernschilder bald angebracht werden. Das ist sogar gesetzlich vorgeschrieben. Rechtsgrundlage dafür in Deutschland: § 126 Abs. 3 Baugesetzbuch dort heißt es: „Der Eigentümer hat sein Grundstück mit der von der Gemeinde festgesetzten Nummer zu versehen.“
In Kröpelin in der Satzung über die Anbringung von Hausnummern vom 04.03.1998 geregelt. Danach sind „Grundstücks- oder Wohnungseigentümer, Erbbauberechtigte oder ihnen dinglich gleichgestellte Personen verpflichtet, die von der Stadt festgesetzte Hausnummer innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe zu beschaffen und gemäß § 4 anzubringen.”
Übrigens wurden Häusernummerierungen europaweit bereits um 1750, nicht ohne Grund, eingeführt. Sie sind heute in amtlichen Verzeichnissen, wie dem Liegenschaftskataster und dem Grundbuch festgehalten und Teil der amtlichen Lagebeschreibung einer Immobilie. Also nicht nur Orientierungshilfe.

Ordnung und Sicherheit Müll

Illegale Müllentsorgung auch in Kröpelin …und Keiner will es gewesen sein

Es ist eine Unart die uns Bürgern immer wieder einmal begegnet und ärgert : wird einfach, wie hier in der 4 von Kröpelin,in blauen Säcken, abgelegt und die ordnungsgemäße Entsorgung soll doch bitte machen, wer möchte. Da das Haus in diesem Falle unbewohnt ist, recht einfach für den „Umweltsünder“.Der Besitzer weit weg und das Risiko erwischt zu werden gering.

Die Müllgebühren in unserem Kreis sind mit
82,75 Euro pro Jahr bei 13 Entleerungen pro Restabfallbehälter mit 80 l Volumen sehr moderat. Selbst für den Notfall, wenn die Tonne einmal voll ist, gibt es eine Lösung. Der Landkreis Bad Doberan verfügt über amtlich gekennzeichnete Abfallsäcke, welche am Tag der Entsorgung, genau wie ein Restabfallbehälter,zur Entsorgung im öffentlichen Raum zur Abholung bereitgestellt werden können. Die Gebühr für die Bereitstellung und Entsorgung dieser 70 Liter Volumen Säcke beträgt 4,73 Euro. Also auch noch bezahlbar, wenn sich der Verursacher vor Augen führt,dass diese Ordnungswidrigkeit mit einer Geldbuße bis zu 5000,- Euro geahndet werden kann. Ist es das wert?
Diese Frage möge sich jeder stellen, der immer noch glaubt, nicht ertappt zu werden, bei seiner nicht erlaubten – denn mitunter sind wir Bürger doch wachsamer, als allgemein geglaubt wird, und dann kann es richtig teuer werden.
Die Kröpeliner müssen übrigens noch nach Bad Doberan, zum Umweltamt oder zur Firma Nelsen fahren, um solche Säcke zu erwerben, was natürlich keine Entschuldigung für „Müllsüden“ sein soll, sondern vielleicht Anregung, für die Stadtverwaltung, ähnlich wie in Neubukow, zukünftig einen Kauf im Ort zu ermöglichen.

Herbert Boldt

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