Sonntag, 05. Februar 2012
Schusterstadt Kröpelin

Archiv für die 'Partei' Kategorie

ParteiWahlen HudePartnerstadtSchwarmstedt

Kommunalwahlen in den Kröpeliner Partnerstädten Hude und Schwarmstedt

Vor fünf Jahren endete die letzte Kommunalwahl in unseren Partnerstädten mit hervorragenden Ergebnissen für die SPD und das trotz kräftigem Gegenwind aus Berlin. Zur Zeit aber arbeitet sich die Bundes-SPD in den Umfragen wieder nach oben und wie schon bei den Wahlen vor einer Wochen in Mecklenburg-Vorpommern ist mit Rückenwind zu rechnen. Letztlich werden die Wähler aber vor allem die Leistung vor Ort honorieren.

In Hude haben sich die Aktiven des SPD-Ortsvereins Hude mächtig ins Zeug gelegt, bieten sogar extra eine eigene Wahlkampfplattform mit dem sinnigen Titel www.hude-profilieren.de an.

In der Samtgemeinde Schwarmstedt stehen mehr Wahlen an. Zum einen wird auch in den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde jeweils ein Gemeinderat gewählt und zudem geht es auch um die Wahl des Samtgemeindebürgermeisters. Der SPD-Ortsverein Schwarmstedt geht abei mit ihrem Vorsitzenden
Björn Gehrs ins Rennen.

Sobald die (vorläufigen) Ergebnisse zu finden sind, wird darüber an dieser Stelle berichtet.

Wahlergebnis Bürgermeisterwahl 2011 Samtgemeinde Schwarmstedt

Zwei Kandidaten machen das Auszählen einfach und daher steht bereits um 19:31 Uhr fest: Neuer Samtgemeindebürgermeister in wird mit 74,5 Prozent der Stimmen der Kandidat der SPD Björn Gehrs. Herzlichen Glückwunsch!

zählt halbwegs parallel sowohl Kreistag wie Gemeinderat aus. 22:23 Uhr steht das Kreistagsergebnis fest. 34,42 Prozent für die SPD aus . Das läßt auch auf ein ordentliches Gemeinderatsergebnis hoffen.

Auch in Schwarmstedt muß zuerst die Kreistagswahl ausgezählt werden. Es hakt gewaltig, denn der Landkreis mit seinen 188 Wahlkreisesn wartet vor seinem vorläufigen Ergebnis tatsächlich noch ewig auf die letzten drei Wahlkreise aus Schwarmstedt. Aber dort werden parallel auch die Ergebnisse zu den fünf neuen Gemeinderäten ausgezählt.

Gegen 23:20 Uhr meldet Hude für die Gemeinderatswahl ein vorläufiges Endergebnis von 33,58 Prozent für SPD und damit wieder stärkste Fraktion und immerhin ein kleines Plus gegenüber 2006 und es bleibt bei 11 von 32 Sitzen. Von 2 auf 6 Sitze konnten sich mit 19,20 Prozent die Grünen.steigern. CDU und FDP verlieren kräftig.

Nach Mitternacht ist auch in Schwarmstedt das Ergebnis für den Landkreis ausgezählt und mit 46,91 Prozent ganz erheblich. Dann aber meldet Schwarmstedt als Ergebnis der SPD für die Samtgemeinde phantastische 59,5 Prozent. Damit steigert sich die Sitzanzahl der SPD von 12 auf 18 von 28 (plus 1 Sitz für den Bürgermeister) und beschert ihr damit die absolute Mehrheit.

ParteiPresse Geschichte der Kröpeliner SPD

Vor 20 Jahren in der OZ: SPD wählte Ortsvorstand

Am 7. Februar 1990 erschien in der Ostsee-Zeitung, auf Seite 8 (es gab damals nur eine Regionalseite für den gesamten damals bestehenden Kreis Bad Doberan) ein weiterer Hinweis auf die Tätigkeit der SPD in Kröpelin.

SPD wählte Ortsvorstand

KRÖPELIN. Die SPD Kröpelin hat einen gewählten und arbeitsfähigen Ortsvorstand: 1. Ortssprecher: Thomas Wendt; 2. Ortssprecher: Renaldo Jaromin; Kassenwart: Regina Asmus. Wir würden gerne beim Aufbau von Ortsgruppen in den umliegenden Gemeinden unterstützend helfen. Darum laden wir alle Interessenten jeden Donnerstag, 19.30 Uhr, in den Veteranentreff Kröpelin, Bützower Straße, ein.

SPD Kröpelin

Tatsächlich trafen wir uns ab dann bis etwa zur heißen Phase der Kommunalwahl fast jeden Donnerstag. Als naiv erwies sich allerdings unser Angebot, bei der Gründung von Ortsgruppen in den Nachbargemeinden zu helfen. Zeitgleich zu uns entstand die SPD im Altkreis Bad Doberan lediglich in Neubukow, Rerik, Kühlungsborn, Nienhagen und Bad Doberan. Nienhagen fusionierte später mit Bad Doberan, Kröpelin mit Rerik zum heute noch bestehenden SPD-Ortsverein Rerik Salzhaff Kröpelin.

ParteiPresse Geschichte der Kröpeliner SPDRunder Tisch

Vor 20 Jahren in der OZ: Engagement für SPD und SPD lädt für heute abend ein

Am 31. Januar 1990 erschien in der Ostsee-Zeitung, auf Seite 8 (es gab damals nur eine Regionalseite für den gesamten damals bestehenden Kreis Bad Doberan) der vierte Hinweis auf die Tätigkeit der SPD in Kröpelin in Form eines Rückblick auf die zweite Versammlung und einer Einladung zur dritten Versammlung. Also zwei Artikelchen auf einer Seite.

Engagement für SPD

KRÖPELIN. Am 25. Januar trafen sich Mitglieder und Sympatisanten der noch jungen SPD-Ortsgruppe Kröpelin. Denn es wird Zeit, daß sich auch in unserer Stadt eine arbeitsfähige SPD-Gruppe herausbildet. Engagement und Aktivität sind nun gefragt.
Unser Treffen diente dazu, grundsätzliche Fragen zu klären und über unsere Vorhaben zu informieren. Mehr dazu finden Sie im Schaukasten am Markt.

SPD Kröpelin

Die Stadt stellte den Schaukasten am Markt zur Verfügung, dort wo jetzt die Geschichtstafel hängt. Wir nutzen ihn etwa bis zum Sommer 1990. Zwischenzeitlich erhielten wir den damals neu angebrachten Schaukasten an der Stadtschule, welchen wir noch etwa bis Anfang 1992 nutzen. Dann wurde die Glasscheibe allerdings von einem Unbekannten zerdeppert und nach der Reparatur war er wieder, bis heute, offizieller Anzeigenkasten der Stadt.

SPD lädt für heute abend ein

KRÖPELIN. Am heutigen Mittwoch treffen wir uns wieder um 19.30 Uhr im Veteranentreff Kröpelin. Wir berichten unter anderem über unsere Teilnahme am 1. Runden Tisch unserer Stadt am 29. Januar. Alle interessierten Bürger sind eingeladen.

SPD Kröpelin

Hiermit gibt es übrigens einen deutlichen Beweis, daß der 1. Runde Tisch der Stadt Kröpelin nicht, wie kürzlich in der Ostsee-Zeitung behauptet bereits im November 1989 stattgefunden hätte. Vielmehr kam der erste der sechs Runden Tische der Stadt Kröpelin ähnlich den Runden Tischen der Nachbarstädte in der Zeitperiode zwischen Mitte Januar bis Mitte April zusammen. Am 6. Mai 1990 beendete die erste freie Kommunalwahl den Übergangszeitraum der kommunalen Runden Tische.

ParteiPresse Geschichte der Kröpeliner SPDVolkssolidarität

Vor 20 Jahren in der OZ: Wort und Tat sollen übereinstimmen

Am 20. Januar 1990, vier Tage nach der Gründung des Ortsverbandes Kröpelin, erschien in der Ostsee-Zeitung, auf Seite 8 (es gab damals nur eine Regionalseite für den gesamten damals bestehenden Kreis Bad Doberan) der dritte Hinweis auf die Tätigkeit der SPD in Kröpelin in Form einer zweiten Einladung zu einer Versammlung.

Wort und Tat sollen übereinstimmen

SPD-Mitglieder sind herzlich eingeladen
KRÖPELIN. Die SPD Kröpelin lädt alle Mitglieder und Bürger, die mit uns sympathisieren, am 25. Januar 1990 um 19.30 Uhr in den Veteranentreff Kröpelin recht herzlich ein. Mitten im Wahlkampf stellen auch wir uns die Frage: Wie soll es in unserem Land, in unserer Stadt weitergehen?
Es folgen rund anderthalb dutzend Forderungen und Gedanken. Die meisten sind durchaus berechtigt und ohnehin vor dem damaligen Hintergrund zu sehen. Unterschrieben ist das Ganze mit dem Namen der Verfasserin und mit:

Sprecher SPD

Allerdings sind diese Positionen im neu gegründeten Ortsverband nie besprochen, noch beschlossen worden. Auch mit dem “Redaktionskoordinator” (damals Hans-Jürgen Sädtler aus Kühlungsborn) des ebenfalls gerade frisch gebildeten SPD-Kreisverbandes gab es keine Absprache. Den meisten Unmut aber erregte die Selbsterhebung zum “Sprecher” und der Verdacht, daß es der Verfasserin vielleicht doch eher um eine persönliche Abrechnung gehen könne. Das mußte zu einer frühen Kraftprobe im jungen Ortsverein kommen, mit dem Ergebnis, daß die Verfasserin die SPD wieder verließ. Damit so etwas nicht wieder passiert, war es wichtig, möglichst bald demokratisch legitimierte Strukturen zu bilden, also im Ortsverband zu wählen.

Den Veteranentreff der , damals in der Bützower Straße, Ecke Schwaansche Straße, durften wir mehrfach für unsere Versammlungen nutzen. Nach der Kommunalwahl am 6. Mai 1990 ging die Initiative deutlich vom Ortsverein auf die neue Fraktion über und diese traf sich eher in verschiedenen Gaststätten des Ortes oder auch mal bei einzelnen Fraktionsmitgliedern daheim. Dennoch geht ein später Dank von dieser Stelle an die Kröpeliner , bei denen wir damals zu Gast sein durften!

Menschen unserer StadtPartei Geschichte der Kröpeliner SPD

Vor 20 Jahren: Kröpeliner SPD gründet sich zum dritten Mal in ihrer Geschichte

Die Mecklenburgischen Herzöge hatte alle Tätigkeiten der Sozialdemokratie seit ihrer Gründung verboten. Allerdings wurden ab 1867 (damals noch im Rahmen des Norddeutschen Bundes) und dann ab 1871 im Deutschen Kaiserreich regelmäßig Reichstagswahlen abgehalten, zu denen von Anbeginn auch Sozialdemokraten kandidierten und bald auch in unserer Region.

1908 wurde das Reichsvereinsgesetz beschlossen und löste die Restriktionen in den Kleinfürstentümern ab (brachte in anderen Regionen des Reiches und für die sozialdemokratische Jugend jedoch erhebliche Einschränkungen). Erst ab 1908 konnten sich in unserer Region Ortsvereine der SPD gründen, so auch in Kröpelin. Nur 25 Jahre bleiben der ersten Kröpeliner SPD und was sind das für Jahre! Erster Weltkrieg, Nachkriegswirren, Inflation und Wirtschaftskrise. Und trotzdem, sie wächst auf weit über hundert Mitglieder an, kann bei vielen Kommunalwahlen die Hälfte der Stadtratssitze erringen, gründet 1926 sogar ihren Kröpeliner Sportverein. 1933 wird die SPD von den Nazis verboten. Zwölf Jahre später liegt Deutschland am Boden.

Am 2. Mai 1945 rollen sowjetische Panzer durch Kröpelin. Die Stadt ist voll mit Flüchtlingen und bald auch Kriegsheimkehrern, das Leben muß sich normalisieren. Sozialdemokraten finden sich nach und nach zusammen, gründen ihre Kröpeliner SPD ein zweites Mal und packen überall mit an. Aber Freiheit ist das nicht und bald schon werden die ersten Mitglieder von den Besatzern einkassiert, müssen zum Rapport zum NKWD nach Schwerin. Trotzdem bringt die SPD schon 1946 wieder weit über hundert Mitglieder zusammen und damit mehr als etwa die Kröpeliner KPD. Die Zwangsvereinigung von SPD und KPD zur SED beendete 1946 die Existenz der Kröpeliner SPD.

Nach der Wende des Herbstes 1989 war es nur eine Frage der Zeit, bis sich die SPD wieder gründete. Allerdings waren seit 1946 zu viele Jahre vergangen. Die Kröpeliner SPD konnte immerhin mit Albert Hamann noch ein Mitglied wieder begrüßen, der nach seiner Heimkehr aus der Kriegsgefangenschaft 1945 bis zur Zwangsvereinigung 1946 ein vollständig mit Beitragsmarken geklebtes Kröpeliner SPD-Mitgliedsbuch vorweisen konnte. Am 16. Januar 1990 gründete sich die Kröpeliner SPD ein drittes Mal. Dazu gab es einen Aufruf in der Ostsee-Zeitung. Doch nachfolgend kam die Kröpeliner SPD nie über zwölf Mitglieder hinaus. Viele sozialdemokratischen Traditionen waren gebrochen, Milieus aufgelöst und es überwog die Skepsis vor jeglicher Parteimitgliedschaft. Darum setzte die Kröpeliner SPD von Anfang an auch auf parteilose Mitstreiter, konnte die erste freie Kommunalwahl am 6. Mai 1990 in Kröpelin gewinnen und stellte mit Karl-Heinz-Schwarck den ersten frei gewählten Bürgermeister.

 1 2 3 4 5 6 7 8


Seo Packages