Mit einem kleinen Fest wurde der neue Pavillon des Kröpeliner Kindergartens “Pusteblume” offiziell eingeweiht
Wenn ich schreibe “offiziell” eingeweiht, dann darum, weil die Kröpeliner Kindergartenkinder ihren neuen Pavillon längst schon in Besitz genommen haben. Bei so tollen neuen Räumlichkeiten kann man nicht warten, bis dann auch die Erwachsenen endlich so weit sind. Die trafen sich am gestrigen Mittwochnachmittag um sich gegenseitig zu ihrem Werk zu gratulieren.
Der Anteil der Stadtvertreter war dabei noch der Kleinste, denn eine Erweiterung der Räumlichkeiten war wegen der guten Auslastung des Kindergartens der Arbeiterwohlfahrt (AWO) überfällig. Mit dem Umbau des Kindergartens hatte die Stadt seit 2004 bereits sehr gute Erfahrungen gesammelt. Außerdem stellte der Bund den größten Teil der Bausumme als Fördermittel in Aussicht. Was lag also näher, noch ein paar Euro oben drauf zu legen, wieder Herrn Hadlich als betreuenden Architekten zu gewinnen und noch einen Pavillon anzubauen? Dazu mußte man nur noch die Hand bei der Abstimmung heben und das geschah dann auch einstimmig. Dafür bekommt man dann eine Einladung zu einer offiziellen Einweihung, mit Sektchen, kleinen Ansprachen der Leiterin Ines Brüsehafer und einem ersten guten Eindruck vom Haus.
Dann aber hieß es Platz zu nehmen, denn auch die Kinder wollten etwas von dieser Feierlichkeit haben und bekamen von ihren engagierten Erzieherinnen ein Bühnenstück geboten, in dem es auch um das Bauen ging, allerdings verpackt in eine Geschichte mit drei Schweinchen und einem Wolf. Die Lütten strengten sich mächtig an, um ein Haus aus Stroh umzupusten und kurz darauf auch noch eines aus Holz. Nur am Haus aus Steinen kapitulierte dann selbst der Wolf. Und die Moral von der Geschichte: wenn man was macht, dann doch bitte richtig. Zum Abschluß gab es noch ein Lied zum Mitsingen und Mitbewegen, dann aber überließen die Kinder wieder den Erwachsenen den Raum. Herr Hadlich warf mit seinem Beamer die erstaunlich kurze Baugeschichte an die Leinwand. Im Februar sollte es beginnen, doch man erinnere sich an den diesjährigen Winter. Es lagen noch die Schneehaufen, als das Abstecken begann und ein Gewerk (alle aus der Region!) nach dem anderen seine Arbeit einfließen ließ. Beim anschließenden Rundgang ließen sich nun viele Details aus dem Vortrag entdecken. Hier wurden Steuermittel wirklich mal rundum sinnvoll eingesetzt.



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