Samstag, 11. Februar 2012
Schusterstadt Kröpelin
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Kröpeliner Wahrzeichen wartet auf einen Neubeginn. Unsere Mühle auf ihrem langem Weg für eine neue Nutzung.

Die Blüte ihres Daseins hatte sie bis zum Jahre 19 52, die Hochholländerwindmühle aus KRÖPELIN.
Solange wurde sie mit Windkraft betrieben. Nach ihrer Stilllegung folgten die unterschiedlichsten Nutzungen. So war sie Futterager, diente der Hühnerhaltung und schließlich wurde sie für die Schule als “polytechnisches” Zentrum genutzt. 1986 begann der Umbau für eine angedachte Gaststättennutzung. Eine Ausflugsgaststätte mit Aussichtsplattform sollte sie werden. 19 89 wurde die fast abgeschlossene aufwändige Rekonstruktion unterbrochen, denn nach der Wende galt es die Eigentumsverhältnisse zu klären.
Die Stadt Kröpelin blieb aber weiter der Eigentümer.Das alte Konzept mußte aber aufgegeben werden, weil eine rentable wirtschaftliche Nutzung nicht zu erwarten war.Fast 20 Jahre wird nun Ihre „leere Hülle“ als das Wahrzeichen von Kröpelin erhalten und nach einer tragfähigen und endgültigen Nutzungskonzeption gesucht. Ansätze, für eine neue Nutzungsform , gibt es durchaus. Zu ihrem einhundertsten Geburtstag gründete sich der „Kröpeliner e.V.“, das war im Jahre 2006. Ziel des Vereins war und ist , die zu erhalten, auszubauen und sie für eine Nutzung für Kröpelin und seine Gäste herzurichten. So sollte z.B. das Heimatmuseum hier ein würdiges Domiziel erhalten und ein kleines Tageskaffee betrieben werden.
Internet MÜHLENFEST 2009
Mit Mühlenfesten machte der Verein aufmerksam und warb um sein Vorhaben. Das letzte , am 20. Juni, lockte viele Kröpeliner an und zeigt eimal mehr das große Interesse der Bürger an ihrer alten Windmühle.
Dann 2008 neue Ideen: Ins Denkmal sollen junge Künstler einziehen, dort arbeiten und ausstellen. „Wir wollen ein Kulturstipendium einrichten. Junge Künstler aus den Bereichen Bildende Kunst, Musik und Literatur sollen jeweils ein halbes Jahr alternierend in der Mühle mietfrei wohnen und arbeiten“, so lautete das Konzept des neuen Bürgermeisters der Stadt, Herrn Wunschik. Doch eines ist sicher, die Mühle muß für ihre neue Nutzung umgebaut werden.Das kostet mit Sicherheit viel Geld. Ob die Stadt Kröpelin das hat, wird sich zeigen müssen, denn auch bei einer Förderung müß ein gewisser Eigenanteil immer durch den Eigentümer aufgebracht werden. Ein konkretes Nutzungsziel für die Mühle zu haben, sei anerkannt, sein Gelingen bleibt wünschenswert und es gemeinsam zu erreichen, wäre durchaus bewunderungswürdig. Zu Wünschen wäre es der alten Windmühle. Lassen wir sie nicht weitere 20 Jahre warten auf einen Neubeginn ihres Daseins

als vielfältig genutztes Wahrzeichen von Kröpelin.

1 Kommentar zu “Kröpeliner Wahrzeichen wartet auf einen Neubeginn. Unsere Mühle auf ihrem langem Weg für eine neue Nutzung.”


  1. 1 gast besucher (Gast)

    Hallo, wir haben als ehemalige Kröpeliner das Fest besucht. Es war sehr schön. Die Kuchen sind besonders toll gewesen. Das bunte Programm war prima. Leider hätte man die Ausrichtung der Lautsprecher besser austesten müssen, da nicht alle Besucher etwas von dem Programm gehört haben (die im Zelt saßen und in den hinteren Reihen).

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