Samstag, 11. Februar 2012
Schusterstadt Kröpelin
Meinung NPD

Die NPD will sich in Kröpelin einrichten

Am Freitag fanden einige Kröpeliner in ihren Briefkästen ein Blatt der NPD. Darin wird alles in Kröpelin schlecht geschrieben. Und ohne auch nur einen einzigen konstruktiven Verbesserungsvorschlag zu unterbreiten, wird die Lösung jeglicher Probleme präsentiert: Mitglied des Landtages Herr Borrmann aus Bad Doberan und sein neues Büro, ausgerechnet in Kröpelin.

Da ist es nun und voraussichtlich wird es dort bis zur nächsten Landtagswahl 2011 auch bleiben. Die kassiert dafür Geld von der Landtagsverwaltung und kann auf diesem Wege einen weiteren ihrer Funktionäre mit einer Anstellung versorgen. Sie nutzt also das von ihr gebrandmarkte “Bonzen-System”, um sich darin einzurichten.

Ignorieren und naiv hoffen, daß der Spuk aus Kröpelin von alleine wieder verschwindet? Oder lieber lautstark auftreten und damit der NPD eine Bühne für ihre Miesmacherei bieten? Das kann es auch nicht sein. Wenn an dieser Stelle etwas geschrieben steht, dann vor allem, um es mindestens einmal ganz deutlich gesagt zu haben:

Mag der NPD auch kurzfristig die Überraschung gelungen sein, auf lange Sicht ist übersteigerter Nationalismus, Provokation und Gewalt niemals die Basis für etwas Gutes. Kröpelin wird Extremisten nicht überlassen und jeder, der das auch so sieht, steht nicht allein, sondern ist Teil der übergroßen Mehrheit. Diese wird sich zusammen finden und sich artikulieren.

1 Kommentar zu “Die NPD will sich in Kröpelin einrichten”


  1. [...] viele ablehnende Reaktionen ausgelöst. Es bleibt die Frage wie geht man jetzt damit um, auf Schusterstadt wurde das Thema aufgegriffen. Meiner Meinung sollte reagiert werden, man sollte offensiv mit dem [...]

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